Sanssouci : Potsdamer Schlössernacht – diesmal etwas leiser

Die Potsdamer Schlössernacht im Park Sanssouci wird leiser, klassischer und kleinteiliger als ihre Vorgänger ausfallen.

PotsdamSo gibt es im Unterschied zu den Vorjahren an diesem Sonnabend keine große Hauptbühne vor dem Neuen Palais, keine wilden Pferdekämpfe und Schlagzeuge mehr. „Unsere Stars sind die festlich illuminierten Schlösser und Gärten, die die Besucher aus einer ganz anderen Perspektive erleben wollen“, sagt der Marketingchef der Schlösserstiftung Heinz Buri. „Wir wollen kein Volksfest bieten, sondern eher zum Flanieren einladen.“ An vielen Stellen im weitläufigen Park würden zwischen 16.30 und 1 Uhr rund 400 Künstler ein festliches Programm bieten.

Wie jedes Jahr waren die maximal 33 000 zur Verfügung stehenden Karten zum Preis von 48 Euro schon nach wenigen Tagen ausverkauft. Dafür gibt es noch Tickets für das Vorabendkonzert an diesem Freitag vor dem Neuen Palais. Sie kosten zwischen 50 und 60 Euro. Geboten wird ab 20 Uhr ein musikalischer Sommernachtstraum der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie. Um 22 Uhr beginnen ein Feuerwerk und ein Spaziergang durch den erleuchteten Park.

Auch wer keine Tickets für die Schlössernacht besitzt, kann sich von den angestrahlten Schlössern und vom Feuerwerk begeistern lassen. Als Geheimtipps werden das Krongut Bornstedt in der Ribbeckstraße und das am Sonnabend zugängliche Aussichtsschloss Belvedere auf dem Pfingstberg gehandelt. Hier öffnen sich die Tore um 20 Uhr. Der Eintritt kostet hier sieben Euro. Das Feuerwerk der Schlössernacht beginnt aber erst um 0.30 Uhr. (Ste)

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