Der Tagesspiegel : Schläge für türkischen Rekruten

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Potsdam - Ein türkischstämmiger Wehrdienstleistender ist nach eigenen Angaben in der Potsdamer Havelland-Kaserne am Mittwoch vergangener Woche geschlagen und beleidigt worden. Er habe zwei Tage lang in einem Krankenhaus gelegen, nachdem ihm mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sei. Ein Sprecher der Bundeswehr sagte, bei der Tat habe es sich um einen „zwischenmenschlichen Streit“ gehandelt, der mit Gewalt ausgetragen worden sei. Entgegen einer Darstellung in der türkischen Zeitung „Hürriyet“ sei der Wehrdienstleistende aber nicht von einem Vorgesetzten geschlagen worden. Es gebe keinen rechtsextremen Hintergrund. Weitere Stellungnahmen könnten wegen der laufenden Ermittlungen nicht gemacht werden. Mittlerweile sei der Soldat wieder im Dienst. Tsp

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