Schönefeld : Aufschwung im Umfeld von BBI

Die Region Berlin-Brandenburg profitiert nach Ansicht von Wirtschaftsminister Junghanns vom Ausbau des Flughafen Schönefelds. 2008 schufen elf Firmen 352 neue Arbeitsplätze.

Schönefeld - Die Region Berlin-Brandenburg profitiert nach Einschätzung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) bereits jetzt zunehmend vom Ausbau des Airports Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI). Der Großflughafen gehört weltweit zu den „Top-Investitionsprojekten“, sagte Junghanns am gestrigen Sonntag zum einjährigen Bestehen des gemeinsamen Ansiedlungsbüros der Länder Berlin und Brandenburg in Schönefeld. Allein im vergangenen Jahr hätten elf Unternehmen im direkten Brandenburger Flughafenumfeld investiert und bereits drei Jahre vor der geplanten Eröffnung 352 Arbeitsplätze geschaffen, sagte der Wirtschaftsminister.

Nach seinen Worten zeigt das steigende Interesse an Flächen, dass dieses Projekt seinem Ruf als „Wachstumsmotor der Region“ gerecht werde. Unternehmen aus Berlin und Brandenburg profitierten bereits jetzt von den Bauaufträgen. Insofern sei das Projekt gerade angesichts der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise ein „eigenes Konjunkturprogramm“. Der Großflughafen Schönefeld ist mit einem Volumen von gut zwei Milliarden Euro derzeit das größte Infrastrukturprojekt Deutschlands.

Das Airport-Region-Team der Wirtschaftsfördergesellschaften Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) und Berlin Partner wirbt seit längerer Zeit gemeinsam um Investoren für das Umfeld des künftigen Großflughafens. Am 3. März vergangenen Jahres wurde das Büro in Schönefeld eröffnet. Zu den elf Unternehmen, die sich neu ansiedelten beziehungsweise erweiterten, zählen unter anderem Rolls-Royce in Dahlewitz, wo die ersten deutschen, zivilen Strahltriebwerke mit internationaler Zulassung entwickelt wurden, sowie der Drucksensorenproduzent Endress+Hauser in Stahnsdorf. ddp

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