Sieg gegen Atlanta Hawks : Nowitzki mit den "Mavs" weiter auf Erfolgsspur

Die Dallas Mavericks haben im Heimspiel gegen die Atlanta Hawks gesiegt. Es war der dritte Heimsieg in Serie. Vor allem dem überragenden Dirk Nowitzki verdankten sie den Erfolg. Am Ende geriet der Sieg allerdings beinahe nochmal in Gefahr.

Nowitzki
Dirk Nowitzki auf der Erfolgsspur. -Foto: dpa

DallasDie Dallas Mavericks bleiben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA in der Erfolgsspur und zu Hause eine Macht. Das Team des deutschen Nationalspielers Dirk Nowitzki zitterte sich beim 100:98 gegen die Atlanta Hawks zum dritten Heimsieg in Serie. Nowitzki war mit 24 Punkten und elf Rebounds einmal mehr bester Texaner auf dem Parkett und erreichte fast seinen Saisonschnitt von 25,1 per Match. Aber die Show in dem mit 19.966 Zuschauern gefüllten American Airlines Center gehörte am Samstag auch dem Puertoricaner J.J. Barea.

Als der nur 1,80 Meter große Pointguard sich nach allein 16 Körben im dritten Drittel müde geworfen hatte und Coach Rick Carlisle ihm eine dreiminütige Pause gönnte, schmolz ein 16-Punkte-Vorsprung auf 88:79. Dallas war nach gewaltigem Zwischenspurt (33:16) im Gefühl des scheinbar sicheren Sieges zu leichtsinnig geworden. Die Hawks witterten ihre Chance, kämpften sich von 84:94 über 92:94 auf 95:96 heran. Doch "Mavs"-Allstar-Spieler Jason Terry behielt im entscheidenden Moment bei zwei Freiwürfen die Nerven.

Stars im Team rückten Fehler wieder zurecht

Als Atlantas wurfgewaltiger Joe Johnson (32 Punkte) einen Dreier 18,7 Sekunden vor dem Abpfiff vergab, schloss Brandon Bass mit einem Dunk zum neunten Sieg im zehnten Match gewinnbringend ab. Bereits vor vier Tagen hatten die "Mavs" gegen die Los Angeles Clippers ebenfalls mit 100:98 gesiegt.

"Hey, ist es nicht toll, dass wir auch gegen das zweitbeste Team der vergangenen zehn Matches gewonnen haben? Aber die Spieler haben sehr wohl bemerkt, dass heute Dinge gelaufen sind, die es einfach nicht geben darf", kritisierte Carlisle, "wir alle waren an der Fehlerquote beteiligt. Deswegen bedanken wir uns bei den Stars im Team, die ein glücklicheres Händchen hatten." Und dazu gehörte vor allem auch Barea, der im dritten Drittel allein 16 Punkte sammelte und am Ende nur knapp seine Ligarekord von 25 Punkten verfehlte.

"Ich war zwischendurch ganz müde geworden, da muss ich noch dran arbeiten. Aber wenn Josh Howard endlich wieder gesund zurück kommt, sieht alles schon ganz anders aus und ich kann mehr Auszeiten nehmen", meinte Barea. Der "unersetzliche Forward" Howard "leidet wie ein Hund" unter einer Knöchelverletzung und wird seit acht Spielen schmerzlich vermisst und sehnsüchtig zurückerwartet.

Carlisle genervt von Fragen nach verletzten Spielern

"Diese ewige Fragerei nach seiner Verletzung geht ihm und mir schlicht auf den Keks. Wann seine vielen schweren Schwellungen wieder abklingen, kann keiner genau sagen. Das hängt auch von Mutter Natur ab, die nicht auf jeden Wunsch reagiert", meinte Carlisle und bat um Zurückhaltung.

Trotzdem hofft auch der Cheftrainer, dass Howard als kongenialer Partner von Nowitzki nach dreitägiger Spielpause vielleicht schon im nächsten Match am Dienstag gegen den Erzrivalen San Antonio Spurs sein Comeback feiern kann. (ut/dpa)