Der Tagesspiegel : Solidarität mit dem Protest in Birma

Rund 200 Menschen haben sich am Sonnabendmittag im strömenden Regen zu einer Solidaritätskundgebung für die Demonstranten in Birma vor der chinesischen Botschaft an der Jannowitzbrücke versammelt. Menschenrechtsorganisationen, unter anderem Amnesty International, hatten dazu aufgerufen.

„China hat knallharte wirtschaftliche Interessen in Birma und ist der größte Waffenlieferant der dortigen Militärjunta“, kritisierte die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Kerstin Müller. „China kann uns jetzt zeigen, ob es wirklich dazugelernt hat.“ Die Chefin von Amnesty International in Berlin, Barbara Lochbiler, sagte: „Wir bewundern den Mut und die Entschlossenheit der Mönche, Nonnen und Zivilisten, die in ihrem Land die elenden Umstände anprangern.“

Die Kundgebung, die um 12 Uhr begonnen hatte, endete rund anderthalb Stunden später. Alles blieb friedlich. tabu

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