Der Tagesspiegel : Sommerwetter ließ viele Menschen in kühle Seen springen Alle 224 Brandenburger Badestellen haben gute Qualität

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Wandlitz. 30 Grad Celsius in der Luft und zwischen 15 und 17 Grad im Wasser – da ließen sich die Ausflügler gestern den Sprung ins kühle Nass nicht nehmen. Im Norden meldeten die Freibäder am Liepnitz und Wandlitzsee guten Besuch, im Südwesten war in Caputh am Schwielowsee kaum ein freier Platz zu finden. Auch der südöstlich Berlins gelegene Scharmützelsee lockte zahlreiche Wasserratten an, wobei sich hier allerdings die meisten Menschen eine Dampferfahrt gönnten oder dem über 30 Grad Celsius heißen Wasser im Thermalbad den Vorzug gaben.

Das Gesundheitsministerium gab kürzlich grünes Licht für alle 224 Badestellen im Land. Bei der Überprüfung durch die Gesundheitsämter wiesen alle eine gute bis sehr gute Wasserqualität auf. Diese Tests auf Sauberkeit, Sichttiefe, Färbung des Wassers und Auftreten von Mineralölen werden im 14-tägigen Rhythmus wiederholt. In ganz Brandenburg weisen etwa 3000 Seen eine Größe von mehr als einem Hektar auf. Dazu kommen 33 000 Kilometer Fließgewässer. Kein Bundesland weist mehr Wasser auf. Allerdings ist das im Moment noch ungleichmäßig verteilt. Der Norden – gerade die Uckermark und der Kreis Oberhavel – ist eindeutig bevorteilt. Das könnte sich in den nächsten 10 bis 15 Jahren ändern, wenn die meisten Tagebaugruben in der Lausitz geflutet sind. Zahlreiche Seen der entstehenden Kette sollen Badewasserqualität besitzen.

Im vergangenen Jahr mussten die Gesundheitsämter in Brandenburg nur drei Badestellen wegen Verunreinigung zeitweilig bis zu drei Wochen schließen. Ste.

Wer sicher sein will, ob der ausgewählte See wirklich sauber ist, kann sich im Internet unter der Adresse www.brandenburg.de/badestellen vorher ein Bild machen.

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