Sport : 0:0 – 1. FC Union enttäuscht gegen den SC Verl

Matthias Koch

Berlin - Die Siegesserie des Fußball-Regionalligisten 1. FC Union ist zu Ende. Gegen den SC Verl reichte es am Sonnabend für die Berliner nur zu einer trostlosen Nullnummer. „Wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen“, lautete der lapidare Kommentar von Unions Torwart Jan Glinker.

Es hatte 44 Minuten gedauert, bis die 33 mitgereisten Fans aus Verl das erste Mal nervös wurden. Da war eine eher zufällig eine verunglückte Flanke von Marco Gebhardt an der Querlatte gelandet. Verl, in der Nordstaffel nur Viertletzter, stellte mit dem kleinen und quirligen Angreifer Soner Dayangan zwar nur einen Stürmer auf, dies war jedoch die einzige Form von Respekt gegenüber den in jüngster Zeit viel Mal in Serie siegreichen Berlinern. Taktisch geschickt hielt Verl den 1. FC Union auf Distanz.

Auch im zweiten Durchgang ärgerten sich 5236 Zuschauer im Stadion an der Alten Försterei über die ungenügende Angriffsleistung der Berliner. Richtig in Bedrängnis brachte Union den Gegner nur zwei Minuten vor dem Abpfiff, als nach einem Kopfball von Nico Patschinski der Ball auf der Linie tanzte. Die Gästeabwehr drosch das Leder jedoch irgendwie aus dem Strafraum. So blieb es beim 0:0. „Wir wussten, das es ein schweres Spiel wird. Unsere zwei, drei Chancen haben wir leider nicht genutzt“, sagte Gebhardt. „Aber wir müssen mit dem Punkt leben. Solche Spiele kann man auch verlieren.“ Immerhin hatte Verl trotz seiner schlechten Tabellenposition auch schon vier Auswärtssiege auf dem Konto. Matthias Koch

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