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0:0 gegen Düsseldorf : Paderborn verpasst Schritt aus der Krise

Der SC Paderborn hat einen Schritt aus der sportlichen Krise in der Zweiten Liga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Stefan Effenberg kam am Montagabend gegen Fortuna Düsseldorf nicht über ein torloses Remis hinaus.

Paderborns Florian Hartherz (l) im Kampf um den Ball mit Joel Pohjanpalo (r) aus Düsseldorf.
Paderborns Florian Hartherz (l) im Kampf um den Ball mit Joel Pohjanpalo (r) aus Düsseldorf.Foto: dpa

Auch die harte Hand von Trainer Stefan Effenberg hat dem SC Paderborn kurz vor der Winterpause nicht zu einer Wende im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga verholfen. Der Bundesliga-Absteiger kam im letzten Punktspiel des Jahres am Montagabend nicht über ein 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf hinaus und ist inzwischen seit sieben Spielen ohne Sieg. Damit geht das Team von Effenberg, der nach dem 0:4 in Bochum Daniel Brückner, Mahir Saglik und Srdjan Lakic suspendiert hatte, als 16. mit einem Rückstand von drei Punkten auf den Tabellen-15. Düsseldorf in die Winterpause.

„Wir wollten einen Neuanfang. Die Mannschaft hat alles auf den Platz gebracht“, erklärte Paderborns Sportdirektor Michael Born, der auf die Gründe für die Suspendierungen nicht eingehen wollte: „Ich habe keine Lust mehr, auf das Thema zu antworten.“ Nick Proschwitz, einer der Neuen in der Startelf, meinte: „Es geht um den Verein. Wir müssen das Positive sehen. Jeder hat für den anderen gekämpft.“
Effenberg widersprach Aussagen, wonach die Gründe für die Suspendierungen selbst den Beteiligten nicht klar seien: „Das wissen sie schon. Wenn sie das nicht verstehen, dann kann ich ihnen auch nicht helfen“, sagte der Trainer und lobte die Übriggebliebenen für ihren großen Einsatz gegen Düsseldorf. Seine Spieler hätten sich „mit Herz und Leidenschaft präsentiert“, urteilte er trotz des 0:0.

Düsseldorfs Interimstrainer Peter Hermann, der nach der Trennung von Frank Kramer eingesprungen war, verabschiedete sich mit einer Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage wieder in die zweite Reihe. Vor dem Trainingsauftakt im Januar will die Fortuna den neuen Cheftrainer präsentieren.

Etwas lebhafter wurde es in der zweiten Hälfte

Für die Suspendierten sowie den gesperrten Süleyman Koc brachte Effenberg Florian Hartherz, Idir Ouali, Kevin Stöger und Nick Proschwitz. Von „Schweiß und Blut“ war vor 14 839 Zuschauern in einer Begegnung auf mäßigem Niveau bei den Gastgebern zunächst wenig zu sehen. Düsseldorf hatte den besseren Start durch die Chance durch Joel Pohjanpalo nach 90 Sekunden. Paderborns einzige Chance im ersten Durchgang hatte Kapitän Marvin Bakalorz, dessen Schuss aber von Düsseldorf Julian Schauerte vor der Torlinie weggeschlagen wurde.

Etwas lebhafter wurde es in der zweiten Hälfte, in der Paderborns Proschwitz mit einem Kopfball an Düsseldorfs Torhüter Michael Rensing scheiterte (53.). Die Gäste kamen unter anderem durch Pohjanpalo (52.) und Oliver Fink (57.) in aussichtsreiche Positionen. (dpa)

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