Sport : 0:0 gegen Wolfsburg: Pröll rettet Frankfurt einen Punkt

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Frankfurt am Main - Das Ergebnis lautet nur 0:0. Es ist aber trotzdem viel passiert im Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg. Markus Pröll wehrte zehn Minuten vor dem Ende einen Foulelfmeter von Diego Klimowicz mit der linken Hand ab. Eine Woche zuvor war Pröll in die andere Ecke geflogen und hatte mit der rechten Hand den Elfmeter von Schalkes Lincoln abgewehrt. „Zwei Spiele, zwei Elfmeter gehalten. Hundert Prozent“, sagte der Eintracht-Torwart lakonisch.

Vielleicht war Klimowicz noch derart frustriert, dass er acht Minuten später die Rote Karte seines Gegners Sotirios Kyrgiakos provozierte. Der Grieche und der Argentinier, zwei Hünen, hatten sich harte Körperduelle geliefert. Meistens war der neue Innenverteidiger der Eintracht Sieger vor den 40 000 Zuschauern geblieben. Klimowicz fiel um und blieb liegen, als habe ihn ein Klitschko am Kinn getroffen. Der Wolfsburger Trainer Augenthaler sprach von einem „generellen Übel in der Bundesliga. Es wird zu viel provoziert. Das verurteile ich“.

Andere Sorgen hatte Michael Thurk. Der Neu-Frankfurter hatte allein acht Chancen, darunter zwei Schüsse an Latte und Pfosten. „Was soll ich sagen?“, fragte Eintracht-Trainer Funkel resigniert. H. S.

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