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1:0 gegen Ingolstadt : Borussia Dortmund muss lange zittern

Schwaches Spiel, starker Torhüter - mit Hilfe des glänzend aufgelegten Keepers Roman Bürki hat Borussia Dortmund seinen dritten Tabellenrang in der Bundesliga gefestigt.

Christian Pulisic (Dortmund) gegen Alfredo Morales (Ingolstadt) und Sonny Kittel (Ingolstadt)H. Foto: imago/osnapix
Christian Pulisic (Dortmund) gegen Alfredo Morales (Ingolstadt) und Sonny Kittel (Ingolstadt)H.Foto: imago/osnapix

Dank Torwart Roman Bürki hat Borussia Dortmund seinen dritten Tabellenrang in der Fußball-Bundesliga gefestigt. Mit dem 1:0 (1:0) gegen den FC Ingolstadt gelang der sechste Erfolg in den vergangenen sieben Pflichtspielen und ein weiterer Schritt Richtung Champions League. Vor 81 360 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion sorgte Pierre-Emerick Aubameyang am Freitagabend für den verdienten, aber mühsamen Sieg. Dagegen wächst beim Vorletzten aus Bayern nach dem vierten Ligaspiel in Serie ohne Sieg die Sorge um den Klassenverbleib.

„Wir haben uns heute sehr schwer getan, ins Spiel reinzukommen - eigentlich waren wir nie richtig drin. Aber auf Auba ist Verlass“, sagte Bürki, der das 1:0 festhielt. „Ich bin froh, dass es heute geklappt hat und wir wieder zu Null gespielt haben.“ Trotz der schmerzhaften Niederlage war Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis mit seinem Team sehr zufrieden. „Ich habe der Mannschaft ein Riesenkompliment ausgesprochen für eine großartige Leistung. Unser Weg stimmt“, meinte der Coach, gab aber auch zu: „Das war nicht nur Pech, in manchen Situationen waren wir zu überhastet.“

Wie vor drei Tagen beim 3:0-Pflichtsieg im Pokal-Viertelfinale gegen den Drittligisten SF Lotte ließen es die Dortmunder zunächst verhalten angehen. Doch gleich mit der ersten Chance ging die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel nach einer tollen Kombination in Führung: Shinji Kagawa leitete den Angriff mit einer Körpertäuschung an der Mittellinie ein, bediente Marcel Schmelzer und die punktgenaue Flanke des Kapitäns schoss Aubameyang ins Tor.

Der BVB musste bisweilen im eigenen Stadion kontern

Doch das 1:0 gab dem BVB nicht die erhoffte Sicherheit. Die Fehlpassquote vor allem im Mittelfeld war ungewöhnlich hoch. Dagegen spielte die Mannschaft von Trainer Maik Walpurgis erstaunlich forsch mit und war dem 1:1 näher als die Dortmunder dem 2:0. Dario Lezcano vergab aus guter Position, und bei Mathew Leckies Kopfball glänzte Bürki mit einer starken Parade. Später klärte er spektakulär gegen Almog Cohen und Sonny Kittel. Das Torschussverhältnis bis zur Pause überraschte da schon nicht mehr – 9:7 für die Gäste.

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Weil Ingolstadt so gut mithielt und auch in der Offensive immer wieder Zeichen setzte, musste der BVB bisweilen im eigenen Stadion kontern. Doch auch das 2:0 war kurz vor der Pause möglich, als Portugals Europameister Raphael Guerreiro freistehend vergab. Und so mussten sich die Dortmunder bei ihrem Schweizer Schlussmann dafür bedanken, dass sie mit einem schmeichelhaften 1:0 in die Kabine gehen konnten.
Auch nach dem Wiederbeginn änderte sich am gewohnten Bild nichts: Ingolstadt machte offensiv weiter Druck, Dortmund dagegen nicht mehr als nötig. Bis in die Nachspielzeit hinein musste der sonst so heimstarke BVB um den Sieg zittern. (dpa)

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