Sport : 1.FC Köln - VfL Wolfsburg: Maskottchen ohne Wirkung

Der Aberglaube im Fußball treibt bisweilen seltsame Blüten. Der 1. FC Köln musste am Freitag Abend gegen den VfL Wolfsburg zwar auf seinen gewohnten Glücksbringer, den Geißbock Hennes VII., verzichten, der wegen der Maul- und Klauenseuche nicht ins Müngersdorfer Stadion durfte. Doch an seiner Stelle stand zumindest einer seiner ausgestopften Vorgänger an der Seitenlinie. Die Wirkung war indes nicht allzu groß.

Die 28 000 Zuschauer sahen ein mäßiges Spiel mit einem treffenden Ergebnis: 0:0 trennten sich die Tabellennachbarn in einer Partie, in der die Sicherung des jeweils eigenen Tores höchste Priorität hatte. Zumindest auf Kölner Seite verwunderte dies nicht: Der FC hatte das Hinspiel in Wolfsburg 0:6 verloren. Hinzu kam, dass der Kölner Trainer Ewald Lienen seine Mannschaft auf zahlreichen Positionen umstellen musste. "Ich glaube, ich habe noch nie eine so defensive Heimmannschaft gesehen", klagte Wolfsburg Mittelfeldspieler Dietmar Kühbauer.

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