Sport : 1. FC Union: Die Berliner dürfen noch träumen

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Mit seinem 19. Saisontor hielt Daniel Teixeira, Stürmer in Diensten des 1. FC Union, die Aufstiegsträume seiner Mannschaft am Leben. 2:0 (0:0) gewannen die Berliner gestern ihr Regionalliga-Spiel bei Erzgebirge Aue. Den zweiten Treffer schoss Harun Isa an alter Wirkungsstätte. Dass Babelsberg 03 zur gleichen Zeit gegen den Tabellenzweiten VfB Lübeck, 2:1 gewann, verbessert noch die Chancen der Berliner auf den Sprung in die Zweite Liga.

Keine Schützenhilfe gab es aus Berlin für Union. Der Tabellenletzte Tennis Borussia unterlag am Abend zuvor im Mommsenstadion gegen den Tabellenführer Eintracht Braunschweig 1:3. Auch Unions Konkurrent Fortuna Köln heimste drei Punkte ein. Gegen den Lüneburger SK gewannen die Rheinländer 3:0.

In Aue schenkten sich gestern beide Mannschaften nichts und lieferten sich von Beginn an einen offensiven Schlagabtausch. Allerdings wurde schnell sichtbar, dass beide Teams ihre besten Spieler in der Abwehr haben. Die Stürmer wurden genau gedeckt, so dass Torchancen zunächst Mangelware blieben. Für die beste Aktion in der ersten Halbzeit war Petr Grund für Aue verantwortlich, der einen Freistoß aus 25 m nur ganz knapp über den Querbalken jagte. Die Vorentscheidung fiel mit dem Teixeira-Treffer. Nach mehreren Abwehrfehlern stellte Isa, der vor der Saison von Aue nach Berlin gewechselt war, den Entstand für die taktisch cleveren Unioner her.

Bemüht hatte sich auch Tennis Borussia zwar redlich, aber letztlich konnte der Regionalligist in der Staffel Nord die siebente Niederlage in Folge nicht verhindern. Gegen den Aufstiegskandidaten Eintracht Braunschweig gab es für die Berliner im Mommsenstadion vor 1956 Zuschauer eine Schlappe. Dabei sahen die Fans, darunter mehr als die Hälfte als Anhänger des Gästeteams, lange Zeit eine ausgelichene Partie. Weetendorf (18.) hatte zwar den Favoriten in Führung gebracht, aber nach einem Eigentor durch Edmond (36.) besaß TeBe wieder alle Chancen auf einen Punktgewinn.

Zwar agierten die Braunschweiger insgesamt überlegen, doch die Entscheidung fiel eben erst in der Schlussphase, als die Mannschaft von Robert Jaspert dezimiert wurde. Erst war es Njie (80.), der die Gelb-Rote Karte sah. Vier Minuten gingen die Braunschweiger durch Thomas in Führung. Danach musste Frank (89.) ebenfalls mit dieser Bestrafung vom Platz. Prompt sorgte eine Minute später erneut Weetendorf für den Endstand.

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