Sport : 1. FC Union nur 0:0 gegen Wuppertal

Matthias Koch

Berlin - Nico Patschinski gibt Rätsel auf. In der vorigen Woche besiegte der Stürmer des Fußball-Drittligisten 1. FC Union trotz fehlender Spielpraxis mit drei Toren Wacker Burghausen beim 4:0-Erfolg fast alleine. Gestern hätte der 31-Jährige wieder zum Helden werden können. Doch beim von ihm getretenen Strafstoß in der 65. Minute flog der Ball am Tor vorbei. So blieb es im Heimspiel gegen den Wuppertaler SV bei einem letztlich leistungsgerechten 0:0.

„Es war ein Treterspiel mit einem schlechten Schiedsrichter“, meinte Unions Sportchef Christian Beeck angesichts des zweifelhaften Elfmeters. Patschinski war während der Begegnung vor 5544 Zuschauern im Jahn-Sportpark aber auch ohne seinen Fehlschuss Gesprächsthema Nummer eins. Der Stürmer hat das Kaufinteresse bei der Konkurrenz geweckt, beispielsweise bei Erzgebirge Aue. „Wenn Union ihn loswerden will, nehme ich ihn gern“, sagte gestern Aues Teamchef Heiko Weber. Patschinskis Berater Henry Hennig sprach auch von einem Angebot von Fortuna Düsseldorf. Patschinski selbst bestätigte zwar Gespräche mit Aue, aber sein Weggang ist bis zum Ende der Wechselfrist am Montag um 12 Uhr eher unwahrscheinlich. Patschinski sagt: „Wenn andere Leute nichts dagegen haben, bleibe ich.“ Matthias Koch

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