Sport : 1. FC Union: Schöne Worte in der Krise

Berlin - Bereits am Donnerstag (18 Uhr) gegen Erzgebirge Aue sind die Zweitligafußballer des 1. FC Union schon wieder im Einsatz. Und das ist gut so. Nach der enttäuschenden 0:2-Niederlage beim Karlsruher SC soll der schlechte Eindruck schnell vergessen gemacht werden. „Ich erwarte in den nächsten Spielen eine andere Einstellung als in der ersten Halbzeit in Karlsruhe“, sagte Unions Trainer Uwe Neuhaus. „Bei einem Derby ist das automatisch, aber das muss immer so sein.“

Kapitän Torsten Mattuschka hat sogar Bedenken, dass Unions Punktekonto in den letzten Begegnungen der Saison nicht mehr allzu üppig gefüllt wird. „Im Moment haut uns der Gegner mit dem ersten Angriff immer einen rein. Gerade in der ersten Halbzeit in Karlsruhe war unser Spiel eine Katastrophe“, ärgerte sich Mattuschka. „Fakt ist, wenn wir so wie in der ersten Halbzeit auftreten, werden wir nicht mehr viele Punkte holen.“

Nur einen Sieg konnten die Köpenicker in den letzten sieben Partien feiern. Dass das Saisonziel einstelliger Tabellenplatz immer noch möglich ist, liegt an der starken Hinrunde und an der Schwäche der nachfolgenden Mannschaften. „In der Rückrunde haben wir nicht so viele Punkte geholt. Wir haben noch sechs Spiele. Ich hoffe, dass wir drei oder vier davon gewinnen können“, sagt Mattuschka. Der Kapitän fehlte am Montag beim Auslaufen, weil er Medikamente für das Abklingen seiner Erkältung ordern musste. Gegen Aue soll sein Einsatz aber nicht gefährdet sein. mko

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