Sport : 10 000 Fans zu viel im Stadion

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Dresden Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden muss wegen unsportlichen Verhaltens 45 000 Euro Geldstrafe zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sah es als erwiesen an, dass der Aufsteiger beim vorentscheidenden Regionalliga-Spiel am 30. Mai 2004 gegen den VfR Neumünster entgegen den Bestimmungen zu viele Fans ins Stadion gelassen hatte. Der Klub hat das Urteil akzeptiert.

Gegen Neumünster hatten die Dresdner mindestens 28 000 Eintrittskarten verkauft. Damit verstieß der Klub gegen die Sicherheitsanforderungen für die Stadien der Regionalliga, da das Fassungsvermögen des Rudolf-Harbig-Stadions nach Angaben der Bauaufsichtsbehörde der Landeshauptstadt Dresden auf 18 800 festgelegt war. Demnach waren verbotenerweise mindestens 10 000 Zuschauer zu viel im Stadion.

„Nur sehr glücklichen Umständen ist es zuzuschreiben, dass während und nach dem Spiel kein Zuschauer zu Schaden gekommen ist. Letzteres ist strafmildernd zu berücksichtigen“, begründete Rainer Koch, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, das Urteil. dpa

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