• 1860 München enttäuscht gegen Ahlen Das 0:0 ist ein Rückschlag im Aufstiegskampf

Sport : 1860 München enttäuscht gegen Ahlen Das 0:0 ist ein Rückschlag im Aufstiegskampf

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München - Die Aufstiegshoffnungen des TSV 1860 München haben einen weiteren Dämpfer erhalten. Zum Rückrundenstart der Zweiten Fußball-Bundesliga leisteten sich die Münchner mit dem 0:0 am Freitag gegen den Tabellenletzten LR Ahlen nach zwei Heimniederlagen hintereinander eine erneute Blamage und verpassten die Rückkehr auf einen Aufstiegsplatz. Auch der SC Freiburg versäumte mit dem 1:2 (1:0) bei Wacker Burghausen den Sprung nach vorne. Alemannia Aachen wurde dagegen seiner Favoritenrolle gerecht und baute mit dem 3:1 (1:0) gegen den FC Erzgebirge Aue die Tabellenführung aus.

Die 20 800 Fans in der Allianz Arena quittierten die enttäuschende Heimvorstellung des TSV 1860 mit einem gellenden Pfeifkonzert. Gegen die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft erarbeiteten sie sich nur eine einzige gute Chance aus dem Spiel heraus, aber der Chinese Jiayi Shao scheiterte an Ahlens Torwart Timo Reus. In der ersten Halbzeit setzte Kapitän Matthias Lehmann einen Foulelfmeter an den Pfosten. Der für eine halbe Million Euro von Rapid Wien verpflichtete Steffen Hofmann konnte bei seinem Debüt keine Impulse setzen.

In Aachen mussten die 18 933 Zuschauer bis zur 42. Minute warten, bis die Alemannen durch Alexander Klitzpera in Führung gingen. Nach der Pause wurde der Torschütze zum Pechvogel, als er bei einem Abwehrversuch den Pfosten des eigenen Tors traf und Ersin Demir den Ausgleich ermöglichte. Aber Jan Schlaudraff mit seinem neunten Saisontreffer und Laurentiu Reghecampf (Foulelfmeter) machten Aachens verdienten Sieg perfekt.

Aufstiegskandidat Freiburg war in Burghausen die bessere Mannschaft, ging aber leer aus. Nach der Wacker-Führung durch Rafael Kazior gelang Soumaila Coulibaly der Ausgleich für die Gäste, doch kurz vor Spielende besiegelte Marek Krejci Freiburgs fünfte Auswärtsniederlage. Weil der Rasen im Burghausener Stadion von einigen Eisplatten befreit werden musste, begann die Partie mit zehnminütiger Verspätung.

Anderswo war dem Winter nicht so leicht beizukommen. Die Sonntagsspiele zwischen Dresden und Fürth sowie zwischen Siegen und Karlsruhe wurden abgesagt. dpa

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