Sport : 1860 München - VfL Wolfsburg: Wolf bangt um seinen Job

Trainer Wolfgang Wolf gerät beim VfL Wolfsburg nach dem siebten Spiel ohne Sieg in Bedrängnis. Am Vorabend seines 44. Geburtstages erlitten die Niedersachsen beim TSV 1860 München eine 1:2-Pleite und den Absturz auf den letzten Platz. Nach dem frühen Rückstand durch Daniel Borimirow gelang zwar Charles Akonnor der Ausgleich. Doch dann markierte der eingewechselte Martin Max den Siegtreffer. Während die Münchner vor 18 000 Zuschauern ihr Punktesoll erfüllten, droht den Wolfsburgern am Samstag gegen Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern eine Fortsetzung des freien Falls.

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Dann fehlen auch Kapitän Akonnor, der wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah, sowie Abwehrspieler Marino Biliskow, der in der Nachspielzeit wegen einer Tätlichkeit sogar die Rote Karte kassierte. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff warnte VfL-Kapitän Claus Reitmaier das Präsidium vor voreiligen Schritten. "Ich hoffe, sie reagieren nicht zu früh", sagte der Keeper: "Die Mannschaft kämpft für den Trainer. Er kann nichts dafür, wenn es so unglücklich läuft." Manager Peter Pander entgegnete: "Wir sind wieder ohne Erfolgserlebnis, das macht die Sache nicht einfacher. Das ist eine ganz schlechte Bilanz." Der Manager verweigerte ein klares Bekenntnis zu Wolf und meinte stattdessen ausweichend: "Wir werden dieses Spiel gemeinsam mit Herrn Wolf analysieren und besprechen, wie wir mit der Situation umgehen."

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