1860 München : Wildmoser junior hinter Gittern

Der wegen Bestechlichkeit und Untreue verurteilte frühere Geschäftsführer der Allianz-Arena, Karl-Heinz Wildmoser junior, hat seine viereinhalbjährige Haftstrafe angetreten. "Es wird sehr hart", sagte Wildmoser.

Landsberg am Lech - Die Nacht zum Mittwoch verbrachte der 42-Jährige bereits im Gefängnis in Landsberg am Lech, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Am Dienstag um 14:15 Uhr meldete sich der Sohn des früheren 1860-Präsidenten in der Haftanstalt. Wildmoser kennt der die Verhältnisse hinter Gittern bereits aus seinen 14 Monaten Untersuchungshaft.

Wildmoser hofft, bei guter Führung die Hälfte seiner Strafe auf Bewährung erlassen zu bekommen. Abzüglich der Zeit in Untersuchungshaft könnte er in 13 Monaten bereits wieder auf freien Fuß kommen.

Er war im Mai 2005 wegen der Annahme von 2,8 Millionen Euro Schmiergeld verurteilt worden. Wildmoser hatte dem österreichischen Baukonzern Alpine im Vorfeld des Baus des neuen Münchner Fußballstadions Insiderwissen für das Ausschreibungsverfahren zukommen lassen. Alpine erhielt dann auch den Zuschlag für das Projekt. (tso/ddp)

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