2:0 beim VfL : Dortmund siegt erstmals seit zehn Jahren in Bochum

Borussia Dortmund kann nach dem 2:0 in Bochum vom sechsten Platz träumen, der für die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb reichen könnte.

Richard Leipold[Bochum]
VfL Bochum - Borussia Dortmund Foto: dpa
Bochumer Tiefflug. Shinji Ono (l) und der Dortmunder Sebastian Kehl.Foto: dpa

Bochum - Jürgen Klopp hatte voller Respekt in Richtung VfL Bochum geschaut. Es gebe „tausend Gründe, die für einen Bochumer Sieg sprechen“, hatte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gesagt. Doch der vermeintliche Außenseiter gewann zum ersten Mal nach zehn Jahren wieder in Bochum und feierte beim 2:0 den vierten Bundesligasieg in Serie. Dank der Tore von Patrick Owomoyela und Nelson Valdez feierten die zahlreichen Dortmunder Anhänger im ausverkauften Bochumer Stadion ausgiebig.

Klopps zurückhaltende Einschätzung vor Beginn besaß durchaus einen realen Hintergrund: Bochum war bislang die viertbeste Mannschaft der Rückrunde. Doch die Dortmunder Spieler agierten munter. „Es war von Anfang an ein überaus intensives Spiel. Wir haben richtig guten Fußball gezeigt und viel Druck nach vorne gemacht“, sagte Klopp. Aber Bochum habe seine Elf auch stark gefordert. So entwickelte sich ein unterhaltsamer Kick. Vor allem der BVB zeigte dabei ansehnliche Spielzüge, vergab aber in der ersten Hälfte zu viele Chancen. So blieb es zunächst bei dem Kopfballtor von Patrick Owomoyela.

Die Bochumer scheiterten ihrerseits durch Yahias Kopfball an die Latte. Die beste Aktion eines VfL-Stürmers blieb Stanislav Sestaks vorbehalten – bei einer Rettungstat. Nachdem Hajnal VfL-Torhüter Daniel Fernandes mit einem Heber überlistet hatte, schlug Sestak den Ball artistisch von der Linie. Kurz nach der Pause entschied dann Valdez die Partie: Er zirkelte den Ball mit Gefühl in den Torwinkel. Bochum versuchte zurückzuschlagen, vermochte aber nichts mehr auszurichten. Richard Leipold

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