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2:0 gegen Kaiserslautern : Union stellt Anschluss zur Spitze her

07.12.2012 19:55 Uhrvon
Eiskalter Jubel. Die Spieler der 1. FC Union freuen sich über den Führungstreffer gegen den 1. FC Kaiserslautern. Am Ende setzten sich die Köpenicker sogar mit 2:0 durch. Foto: dpaBild vergrößern
Eiskalter Jubel. Die Spieler der 1. FC Union freuen sich über den Führungstreffer gegen den 1. FC Kaiserslautern. Am Ende setzten sich die Köpenicker sogar mit 2:0 durch. - Foto: dpa

Gegen die Mannschaften aus dem Führungsfeld der 2. Bundesliga hatte sich der 1. FC Union bislang stets schwer getan - bis Freitag. Da gewann die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus nach zwei Toren von Simon Terodde mit 2:0 gegen Kaiserslautern.

Beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Union sind sie in der Schlussphase des Spiels gegen den Aufstiegsfavoriten aus Kaiserslautern ein bisschen durchgedreht. Präsident Dirk Zingler hüpfte in freudiger Erwartung des Schlusspfiffs abseits des Spielfeldes hin und her, der Balljunge neben ihm tat es dem Vereinschef gleich. Die eisige Kälte im mit 16 750 Zuschauern ausverkauften Stadion An der Alten Försterei hielt Zingler kurz darauf auch nicht davon ab, nach dem verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg gegen die Pfälzer beinahe jeden aus dem Stab der Berliner zu umarmen. Kapitän Torsten Mattuschka wurde von Zingler regelrecht angesprungen. Das siebte Union-Spiel in Serie ohne Niederlage brachte auch auch die Stadiontechnik reichlich durcheinander.

Als die Berliner jubelten und die Kaiserslauterer über die zweiten Niederlage in Folge sinnierten, ging mitten auf dem Platz plötzlich ein Rasensprenger an.

Vor der heutigen Weihnachtsfeier hat in Köpenick gewissermaßen eine goldene Eiszeit begonnen, die die Mannschaft vorerst auf Rang fünf katapultierte und auch dem Tabellenzweiten Hertha BSC hilft, der ja einen Rang vor den Pfälzern liegt. „Wir werden bei der Weihnachtsfeier gute Laune haben. Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen. Knackpunkt war die Chance von Albert Bunjaku, die unser Torwart Daniel Haas vereitelt hat“, sagte Union-Trainer Uwe Neuhaus. „Von diesem Zeitpunkt an haben wir uns richtig reingebissen. Von Minute zu Minute hatte ich ein besseres Gefühl.“


Mann des Abends war Angreifer Simon Terodde, der mit seinen Saisontreffern sechs und sieben die Grundlage für den fünften Heimsieg legte. Nach 43 Minuten köpfte Terodde eine Flanke von Christopher Quiring ins Netz. In der 66.Minute ließ Terodde schließlich nach einer Eingabe des starken Rechtsverteidigers Marc Pfertzel das 2:0 folgen. Nachdem die Kugel im linken oberen Eck eingeschlagen war, rannte Terodde völlig losgelöst in Richtung der Zuschauer vor der mechanischen Anzeigetafel. Dort war im Gegensatz zur eingefrorenen und deshalb nicht funktionierenden Videoleinwald der neue Spielstand sofort zu sehen. „Ich denke, dass wir gut in die Partie gekommen sind. Wir haben uns immer mehr Spielanteile erkämpft“, sagte Terodde, der die Gesamtleistung seiner Elf lobte. „Kaiserslautern ist gerade in der Offensive eine erstklassige Mannschaft. Die konnten wir größtenteils aus dem Spiel nehmen. So ist der Sieg zustande gekommen“, sagte Terodde.


Es gab allerdings auch zwei weniger gute Nachrichten an diesem sonst so erfolgreichen Abend. Mattuschka, der für Silvio in die Startelf gerückt war, sah in der zweiten Hälfte die fünfte Gelbe Karte. Der Regisseur muss deshalb am 17. Dezember im letzten Spiel des Jahres bei Spitzenreiter Braunschweig passen. Zudem schied Quiring mit Krämpfen aus.


Reibungslos verlief dagegen der Protestmarsch vor dem Spiel, auf dem rund 750 Fans von Union und Kaiserslautern gemeinsam für den Erhalt der Fankultur demonstriert hatten. Rund 50 Minuten waren sie friedlich durch Köpenick marschiert. Einige Stunden später dürften allerdings nur die Unioner zufrieden nach Hause gegangen sein.

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