• 2:0 im Finale gegen Tottenham Hotspur: Der FC Chelsea gewinnt den englischen Ligapokal

2:0 im Finale gegen Tottenham Hotspur : Der FC Chelsea gewinnt den englischen Ligapokal

Titel Nummer fünf: Der FC Chelsea entscheidet das Ligapokal-Finale für sich und schlägt im Londoner Derby Tottenham Hotspur. Es ist der fünfte Ligapokal für die "Blues" - die damit auch die Chance auf ein ganz großes Ziel wahren.

Titel Nummer fünf: Die Chelsea-Spieler feiern den Gewinn des Ligapokals.
Titel Nummer fünf: Die Chelsea-Spieler feiern den Gewinn des Ligapokals.Foto: dpa

Für José Mourinhos FC Chelsea soll der erste Titel der Saison nur ein Appetithappen auf dem Weg zum erhofften Triple sein. „Das könnte der Start von etwas Besonderem sein, aber jetzt müssen wir uns erstmal auf die Liga konzentrieren“, sagte Kapitän John Terry nach dem 2:0-Triumph im Ligapokalfinale gegen den Londoner Stadtrivalen Tottenham Hotspur am Sonntag. Nach seinem insgesamt fünften Erfolg in diesem Wettbewerb greift der Tabellenführer der Premier League nun nach der Meisterschaft und ist auch in der Champions League noch aussichtsreich im Rennen.

„Ich bin stolz auf die Jungs“, schwärmte Erfolgscoach Mourinho, der schon zum dritten Mal den Ligapokal mit den West-Londonern holte. Insgesamt hat nur der FC Liverpool (8) öfter im zweiten Pokal-Wettbewerb neben dem FA-Cup triumphiert. „Finals werden nicht gespielt, sie werden gewonnen“, erklärte Mourinho cool. Sein Team hatte tatsächlich den Spurs weitgehend das Spielen überlassen und dann aus einer sicheren Defensive heraus eiskalt
zugeschlagen. Terry brachte Chelsea kurz vor der Pause nach einem Freistoß von Willian in Führung. Ein Eigentor von Kyle Walker (56.) nach einem Schuss von Diego Costa besiegelte die nächste Enttäuschung für Tottenham. Drei Tage zuvor waren die Nord-Londoner in der Zwischenrunde der Europa League am AC Florenz gescheitert. „Für sie tut es mir leid“, versicherte Mourinho.

Arsenal leistet Wiedergutmachung in der Liga

Der FC Arsenal rehabilitierte sich indes auch dank einer guten Leistung des deutschen Nationalspielers Mesut Özil für die peinliche 1:3-Pleite im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den AS Monaco. Vier Tage nach der Niederlage gewannen die Gunners am Sonntag gegen den FC Everton mit 2:0 (1:0). Özil bereitet beide Treffer vor.  In der 39. Minute verwertete Olivier Giroud eine Özil-Ecke zum 1:0. Später bediente der gut aufgelegte Weltmeister Tomas Rosicky, der kurz vor Schluss zum Endstand traf (89.). In der Tabelle hat Arsenal mit 51 Punkten den dritten Rang von Manchester United (50) übernommen. Innenverteidiger Per Mertesacker kam nach einer enttäuschenden Leistung gegen Monaco diesmal nicht zum Einsatz.

Bereits am Samstag hatte Wayne Rooney Rekordmeister Manchester United vor einer Blamage bewahrt. Eine Woche nach dem 1:2 bei Swansea City traf der Stürmer beim 2:0 (0:0) gegen den abstiegsgefährdeten AFC Sunderland doppelt (66./Foulelfmeter/84.).  Kurios: Schiedsrichter Roger East leistete sich einen groben Fehler. Vor dem Elfmeter hatte John ÒShea Falcao gefoult. East stellte dafür aber Wes Brown vom Platz. Für Rooney ging mit seinem neunten und zehnten Liga-Treffer eine lange Durststrecke zu Ende. Der 29-Jährige war zuletzt acht Spiele ohne Tor geblieben.  Auch Leverkusen-Leihgabe Philipp Wollscheid hatte Grund zur Freude. Mit Stoke City feierte er ein 1:0 (0:0) über Hull City. Peter Crouch traf per Kopf (72.). (dpa)

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