2:1 gegen TSG Hoffenheim : Dem VfL Wolfsburg gelingt die Wende

Nach schwacher erster Hälfte und Rückstand kommen die Wolfsburger gegen Hoffenheim noch zurück und gewinnen 2:1.

Wolfsburgs Daniel Didavi ist nach seinem Tor nicht mehr zu bremsen.
Wolfsburgs Daniel Didavi ist nach seinem Tor nicht mehr zu bremsen.Foto: AFP

Der VfL Wolfsburg hat Julian Nagelsmann das Jubiläumsspiel vermiest. Der niedersächsische Fußball-Bundesligist schlug die TSG Hoffenheim ein Jahr nach dem Erstliga-Debüt des jungen Trainers mit 2:1 (0:1). Damit verpasste Nagelsmann mit seinem Team den Sprung auf Platz drei der Tabelle. Während Hoffenheim trotz der zweiten Saison-Niederlage immerhin auf einem Europapokalplatz bleibt, verschaffte sich der VfL etwas Luft im Abstiegskampf. Die Wolfsburger Tore schossen vor 23.148 Zuschauern Maximilian Arnold und Daniel Didavi. Für Hoffenheim hatte Steven Zuber die Führung erzielt.

Der 29 Jahre alte TSG-Coach sah eine starke erste Halbzeit und eine schwache zweite Hälfte seiner Mannschaft. Vor zwölf Monaten hatte er den Klub vom damals gesundheitlichen angeschlagenen Huub Stevens auf dem vorletzten Platz übernommen und war in Bremen mit einem Remis gestartet. Diesmal präsentierte sich Hoffenheim 45 Minuten wie ein Spitzenteam. Nach dem Wechsel kam der VfL aber besser ins Spiel und drehte die Partie. Die TSG spielte zunächst aggressiver, attackierte früher. Der VfL war dagegen in der ersten Hälfte nach der Balleroberung viel zu behäbig.

Valérien Ismaël brachte zur Pause mit Daniel Didavi einen zweiten Spielgestalter. Dadurch sah es viel besser aus. Der Ausgleich war indes eine Einzelaktion: Nach einer Ecke und verunglückter Abwehr der TSG hämmerte Arnold den Ball aus rund 25 Metern ins linke Eck. Beim zweiten Treffer war es Didavi, der abstaubte. Der eingewechselte Profi traf nach einer Kopfballvorlage von Robin Knoche. Bei der besten Möglichkeit der zweiten Hälfte rettete Wolfsburgs Jakub Blaszczykowski nach einem Lupfer von Adam Szalai. Danach war wieder der VfL besser im Spiel. Die TSG kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte. (dpa)

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