2:2 gegen Manchester City : Paris St. Germain vergibt bessere Ausgangsposition

Trotz deutlicher Überlegenheit kommt Paris St. Germain nicht über ein Remis gegen Manchester City hinaus. Dabei wechselten sich Geschenke und Aussetzer im Prinzenpark munter ab.

Ein Tor aus dem Spiel heraus. Auch wenn es nicht so aussieht. Zlatan Ibrahimovic trifft zum zwischenzeitlichen 1:1 für PSG.
Ein Tor aus dem Spiel heraus. Auch wenn es nicht so aussieht. Zlatan Ibrahimovic trifft zum zwischenzeitlichen 1:1 für PSG.Foto: Reuters

Paris St. Germain darf weiter auf den Einzug ins Halbfinale der Champions League hoffen, hat aber eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel vergeben. Der französische Fußballmeister kam im Viertelfinal-Hinspiel am Mittwochabend daheim zu einem 2:2 (1:1) gegen den englischen Topklub Manchester City. Zlatan Ibrahimovic und Adrien Rabiot drehten für Paris den zwischenzeitlichen Rückstand durch den früheren Wolfsburger Kevin De Bruyne. Fernandinho sicherte Manchester City das Remis.

Ibrahimovic stand nach nicht mal einer Viertelstunde erstmals im Mittelpunkt, als der Torjäger die große Chance zur frühen Führung vergab. Nach einem Foul von Citys Bacary Sagna an David Luiz im Strafraum deutete der serbische Referee Milorad Mazic auf den Punkt, doch Ibrahimovic vergab. Seinen Schuss ins linke Eck parierte Keeper Joe Hart stark.

Paris hatte mehr vom Spiel, ließ aber gute Gelegenheiten liegen – und musste dann auch noch einen Rückstand verkraften. Mit der ersten gefährlichen Torchance erzielte De Bruyne auf Vorlage von Fernandinho die Gästeführung, Kevin Trapp war geschlagen. Das 0:1 hatte allerdings nur drei Minuten Bestand. Einen kuriosen Fehler von City-Profi Fernando nutzte Ibrahimovic fast unfreiwillig zum Ausgleichstreffer. Der Brasilianer schoss den Schweden aus kurzer Entfernung an, vom Körper des Stürmers prallte der Ball schließlich ins Netz.

Die Franzosen wurden offensiver – mit Erfolg. Nach einem Schussversuch von Edinson Cavani konnte Hart den Ball nur vor die Füße von Rabiot abwehren – und es hieß 2:1. Die Profis von Manchester City, dem künftigen Verein von Bayern-Trainer Pep Guardiola, kamen aber zurück: Fernandinho traf nach einem Aussetzer von Serge Aurier zum 2:2. (dpa)

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