2:5 in Mannheim : Passive Eisbären verlieren auswärts

Die Adler Mannheim besiegen den EHC Eisbären 5:2. Vor den Augen von Bundestrainer Uwe Krupp verliert das Team von Trainer Don Jackson bereits zum dritten Mal auswärts.

Alexander Thom[Mannheim]

Nur vier Punkte aus den letzten vier Partien – die Bilanz des EHC Eisbären zeigt eindeutig in eine negative Richtung. Dazu trugen auch die Adler Mannheim bei, die gegen das Team von Trainer Don Jackson zu einem 5:2 (1:0, 3:2, 1:0) kamen. Dabei hatten die Gastgeber gleich doppelten Grund zum Jubel: Denn was den Eisbären auf Anhieb in den ersten vier Spielen in der O2-World gelang, nämlich vor ausverkauftem Haus zu spielen, schafften nun auch die Adler im achten Heimspiel der Saison.

13 600 Zuschauer in der SAP-Arena, darunter Bundestrainer Uwe Krupp, sahen sehr verhalten agierende Berliner, die den Gastgebern die Initiative überließen. Die Mannheimer, deren Manko bislang die mangelnde Durchsetzungskraft in der Offensive war, konnten sich zwar oft und lange im gegnerischen Drittel festsetzen, doch zwingende Chancen kamen zunächst nicht heraus. Erst als Rob Zepp im Tor der Eisbären einen Schuss von Adler-Stürmer Colin Forbes nur abprallen lassen konnte, stand Francois Methot richtig und brachte die Gastgeber in Führung. Selbst der EHC-Ausgleich durch Tyson Mulock zu Beginn des zweiten Drittels änderte nichts an den Spielanteilen.

Die Freude der mitgereisten Eisbären-Fans hielt nicht einmal 60 Sekunden an. Zum Spielverderber für sie wurde erneut Methot, der zunächst an Zepp gescheitert war, sich den Puck aber hinter dem Tor schnappte und ihn dann in dasselbe bugsierte. Adler-Stürmer Jason Jaspers konnte mit seinem ersten Saisontreffer auf 3:1 erhöhen (31.), ehe sich Berlins Frank Hördler stark gegen Sven Butenschön durchsetze und auf 2:3 verkürzte (35.). Doch anstatt nachzusetzen und auf den Ausgleich zu drängen, überließen die Eisbären den Adlern weiter das Feld. Die Folge: Francois Bouchard traf 42 Sekunden vor der zweiten Drittelpause durch die Schoner von Zepp zum 4:2.

Weil Ex-Adler Stefan Ustorf mit dem zweiten Pausenpfiff noch eine Strafe bekam, startete Berlin in Unterzahl in den Schlussabschnitt, in dem Mannheims Mann des Abends, Francois Methot, nach einer Minute seinen dritten Treffer zum 5:2 feierte.

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