2:5 nach schwacher Leistung : Eisbären unterliegen Nürnberg Ice Tigers

Zum Teil gut gespielt, doch dann immer wieder Aussetzer gehabt: Die Eisbären verlieren beim 2:5 in Nürnberg wichtige Punkte im Kampf um einen Play-off-Platz.

Durchgesetzt. Segal von Nürnberg (links) mit dem Berliner Constantin Braun.
Durchgesetzt. Segal von Nürnberg (links) mit dem Berliner Constantin Braun.Foto: Imago

Die Eisbären Berlin haben nach der Spielpause in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) einen weiteren Rückschlag erlebt. Am 17. Spieltag verlor der Tabellensiebte aus Berlin beim Sechsten Nürnberg Ice Tigers nach schwacher Leistung 2:5 (0:1, 1:3, 1:1). Bruno Gervais und Micki DuPont schossen vor 5120 Zuschauern in Nürnberg die Tore der Berliner.

Zum Teil gut gespielt, dann aber immer wieder eingebrochen. Es war insgesamt enttäuschend, was die Berliner in Nürnberg ablieferten. Defensiv hatten die Eisbären dabei zunächst fast alles unter Kontrolle.  Doch nur 14 Sekunden vor der ersten Pausensirene nutzte der Nürnberger Philippe Dupuis kurzfristige Zuordnungsprobleme der Eisbären, ließ Sven Ziegler stehen und überwand Petri Vehanen.

Im zweiten Drittel sah es dann ganz kurz besser aus für die Mannschaft von Uwe Krupp. Bruno Gervais schmetterte den Puck im Powerplay von der blauen Linie ins Netz – 1:1. Doch wieder nur 56 Sekunden nach dem Kracher von Gervais brachte Leo Pföderl die Nürnberger wieder in Führung. Vehanen ließ einen Schuss von Ex-Eisbär Milan Jurcina abprallen, vier Berliner sahen zu, wie Pföderl den Puck ins Tor beförderte. Wenig später fiel das 1:3: Pföderl, durch sein Tor offenbar beflügelt, arbeitete sich im Alleingang durch die gesamte Berliner Abwehr, spielte den Querpass, und kurz vor dem Tor reagierte Marius Möchel schneller als Barry Tallackson. Vehanen war im Berliner Tor ohne Chance.

Nach einem Konter erhöhte Patrick Reimer dann zwölf Sekunden vor der zweiten Pause auf 4:1 für Nürnberg. Damit war dann der Arbeitstag von Vehanen auch beendet, für den Finnen brachte Krupp den jungen Marvin Cüpper.

Im letzten Drittel nährte der Anschlusstreffer durch Micki DuPont im Powerplay noch einmal kurz Hoffnung bei den Eisbären. Doch nach einem Konter erzielte Andrew Kozeck das 5:2 für Nürnberg.

Eine rundherum schwache Leistung der ersatzgeschwächten Berliner, für die es am Sonntag bei den Kölner Haien nicht einfacher werden dürfte als am Freitag in Nürnberg. Tsp

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