2. Bundesliga : Nächste Dämpfer für St. Pauli und Paderborn

Das Überraschungsteam aus Paderborn unterlag daheim dem MSV Duisburg mit 1:2 (0:1). St. Pauli kam am Sonntag gegen Energie Cottbus nicht über ein 0:0 hinaus. Damit hat Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth bereits sechs Punkte Vorsprung auf Platz drei.

Herber Rückschlag im Aufstiegskampf: Enttäuscht verließen die Spieler von St. Pauli nach der Nullnummer gegen Cottbus den Platz.
Herber Rückschlag im Aufstiegskampf: Enttäuscht verließen die Spieler von St. Pauli nach der Nullnummer gegen Cottbus den Platz.Foto: dapd

Die SpVgg Greuther Fürth hat das unglückliche Pokal-Aus im Halbfinale gegen Meister Borussia Dortmund gut verkraftet und marschiert unbeirrt Richtung Fußball-Bundesliga.Die Mannschaft von Trainer Mike Büskens gewann 3:0 (1:0) gegen den Zweitliga-Abstiegskandidaten Karlsruher SC und verteidigte am 27. Spieltag die Tabellenführung in der 2. Liga. „Was die Mannschaft nach dieser schweren Woche charakterlich geleistet hat, ist sensationell“, schwärmte Büskens und Mittelfeldspieler Milorad Pekovic fügte hinzu: „Wir sind nahe am Ziel.“ Zumal die Konkurrenz patzte. Fortuna Düsseldorf kam nicht über ein 1:1 (0:1) gegen Eintracht Braunschweig hinaus kam und hat als Tabellendritter schon sechs Punkte Rückstand auf Fürth. Der FC St. Pauli musste sich am Sonntag mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus begnügen, der SC Paderborn verlor sogar 1:2 (0:1) gegen den MSV Duisburg.

Fürths unmittelbarer Verfolger Eintracht Frankfurt muss am Montag ohne eigene Fans bei Union Berlin antreten, kann aber auch bei einem Sieg nicht an die Spitze klettern. Im Tabellenkeller wird die Hoffnung auf eine Rettung für Schlusslicht Hansa Rostock nach dem 0:1 (0:1) gegen Erzgebirge Aue immer geringer.

Die Fürther Tore gegen den KSC erzielten Heinrich Schmidtgal mit einem direktem Freistoß (28.), Bernd Nehrig per Foulelfmeter (70.) und Christopher Nöthe (83.). Den Fürthern, die in dieser Saison bereits zum 16. Mal ohne Gegentreffer blieben, war keine Müdigkeit nach dem kräftezehrenden Pokalspiel am Mittwoch anzumerken. Das Tor der Borussia in der letzten Sekunde der Nachspielzeit hatte keine Spuren hinterlassen.

Dagegen zeigte die Fortuna beim zweiten Remis in Folge Nerven. Zwar glich Thomas Bröker (48.) die Braunschweiger Führung durch Dominik Kumbela (27.) aus, doch Jens Langeneke vergab einen Elfmeter (63.) und damit die Siegchance.

St. Pauli konnte die Abwehr von Cottbus nicht knacken. Bei den Gästen stand Martin Fenin für den verletzten Dimitar Rangelow nach seinen öffentlich gemachten Depressionen und der Hirnblutung in Folge eines Fenstersturzes Mitte Oktober erstmals wieder in der Startelf.

Duisburg gewann durch Tore von Kevin Wolze (11.) und Waleri Domowtschiski (68.) in Paderborn und hat nun sechs Punkte Vorsprung vor Alemannia Aachen auf dem Relegationsplatz 16. Für die Paderborner traf Daniel Brückner (51.) zum zwischenzeitlichen 1:1. Für Rostock kam es knüppeldick. Hansa musste gegen Aue nach einer Roten Karte gegen Stephan Gusche ab der 12. Minute in Unterzahl auskommen. Jan Hochscheidt erzielte in der 22. Minute das Siegtor für Aue. Freddy Borg vergab in der 52. Minute für Rostock bei einem verschossenen Foulelfmeter die Chance zum Ausgleich. (dapd/dpa)

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