2. Bundesliga : Querelen bei Hansa Rostock

Hansa Rostock liegt auf Aufstiegskurs, doch hinter den Kulissen brodelt es immer mehr. Die Rolle von Frank Pagelsdorf ist umstritten, die Spannungen sind unübersehbar.

Rostock - Nachdem Cheftrainer Frank Pagelsdorf ein klares Bekenntnis vermissen ließ, dass er auch in der kommenden Saison Chefcoach des FC Hansa sein werde, sprach der Aufsichtsrat des Zweitligisten vor dem Heimspiel gegen Paderborn ein Machtwort. "Herr Pagelsdorf hat einen Vertrag bis 2009 - ohne Klausel und Schlupfloch", sagte Aufsichtsratschef Horst Klinkmann der "Bild".

Pagelsdorf hatte mit einer Antwort auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison noch Trainer beim ostdeutschen Traditionsverein sei, für Verwirrung gesorgt: "Ich konzentriere mich nur auf die jetzige Zielvorgabe."

"Wenn ich nicht da bin, tanzen die Affen wohl auf dem Tisch. Aber das ist kein Grund zur Unruhe. Ich halte das Ganze für Theater-Donner im Kindergarten", sagte Klinkmann, dem das gestörte Verhältnis zwischen Pagelsdorf und Manager Stefan Studer nicht entgangen ist: "Die Spannungen sind offensichtlich." (tso/dpa)

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