2. Bundesliga : Union beendet Minikrise

In einem turbulenten Spiel gewinnen die Köpenicker an der Alten Försterei gegen die abstiegsbedrohte TuS Koblenz - und treffen dabei endlich wieder ins Tor.

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Union
Der Berliner Daniel Göhlert (r.) kämpft gegen den Koblenzer Edmond Kapllani um den Ball. Am Ende ist Union siegreich. -Foto: dpa

Sie haben viel versucht, ausgiebige Bettruhe, diverse Heißgetränke und ein paar Geheimmaßnahmen, doch es hat nicht gereicht. Jan Glinker fehlte beim Spiel seines 1. FC Union gegen TuS Koblenz. Weil sich der Fußball-Torhüter eine hartnäckige Erkältung eingefangen hatte, gab Carsten Busch am Freitag sein Debüt in der Zweiten Liga. Beim 3:2 (2:1) erwischte der Erstatzkeeper gleich einen harten Arbeitstag. Einige Mal geriet Busch in Not.

Zunächst aber beschäftigten die Köpenicker Buschs Torwart-Kollegen aus Koblenz. „Ich war mit unserem Beginn absolut zufrieden, weil wir wieder druckvoll gespielt haben“, sagte Unions Trainer Uwe Neuhaus. Druckvoll – und erfolgreich. Denn Hüzeyfe Dogan traf in der 11. Minute nach einer Ecke per Kopf zur Führung. Keine fünf später war Busch dann erstmals gefragt, als Edmond Kapllani infolge einer misslungenen Abwehrarbeit der Berliner allein auf ihn zustürmte. Unions Torwart war geschlagen. Überhaupt offenbarten sowohl die Berliner als auch die Gäste einige Defensiv-Probleme, die zu zahlreichen Chancen auf beiden Seiten führten. Kapllani zum Beispiel hatte eine weitere große Möglichkeit, nachdem er Unions Daniel Göhlert enteilt war – diesmal parierte Busch.

Mindestens ebenso gute Chancen boten sich den Gastgebern. Chinedu Edes Schuss jedoch rettete der Koblenzer Tom Geißler auf der Linie. Und Edes Sturmpartner Mosquera scheiterte aus einer Minientfernung. Erst Dogan machte es aus 20 Metern besser: passgenau zielte ins linke untere Eck zur erneuten Führung. Doch die Gäste kamen zu Beginn der zweiten Hälfte durch Manuel Hartmann erneut zurück. Auf und ab ging es nun. Auch Christian Stuffs Tor zum 3:2 für Union beruhigte die Partie nur wenig. „Wir hatten nicht die nötige Ruhe, das Spiel sicher nach Hause zu bringen“, sagte Neuhaus. Besonders kurz vor Schluss, Regen hatte im mit 10.046 Zuschauern besetzten Stadion An der Alten Försterei eingesetzt, wurde es noch einmal hektisch. Carsten Busch schnappte sich da noch einen Schuss von Kapllani. Und sicherte dem 1. FC Union so den knappen Erfolg.

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