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2. Bundesliga : Zwei Punkte Abzug für VfR Aalen

Wegen Verstoßes gegen die Lizenzierungsauflagen werden dem VfR Aalen zwei Punkte abgezogen. Der Abstiegskampf in der Zweiten Liga wird damit noch enger.

Nicht zu fassen. Stefan Ruthenbeck und der VfR Aalen verlieren zwei Punkte im Abstiegskampf der Zweiten Liga.
Nicht zu fassen. Stefan Ruthenbeck und der VfR Aalen verlieren zwei Punkte im Abstiegskampf der Zweiten Liga.Foto: dpa

Die Lage für den abstiegsbedrohten VfR Aalen wird immer bedrohlicher. Dem Fußball-Zweitligisten sollen wegen wiederholten Verstoßes gegen die Lizenzierungsauflagen zwei Punkte abgezogen werden. Diese Strafe gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Dienstag bekannt. Als konkreten Grund nannte die DFL einen wiederholten Verstoß gegen eine Lizenzierungsauflage im Bereich der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.

Demnach hat der VfR in zwei aufeinander folgenden Kalenderjahren sein negatives Eigenkapital verschlechtert. Der Klub kann gegen die Entscheidung innerhalb von fünf Tagen Beschwerde bei der DFL einlegen. Dies wird der Verein von der Ostalb wohl auch tun. Wie der VfR kurz nach Bekanntgabe der Sanktion bekanntgab, werde der Verein „gegen diese Entscheidung voraussichtlich Rechtsmittel einlegen“. Dies werde in den Vereinsgremien abgestimmt. Mannschaft und Trainerstab seien bereits über die Strafe informiert worden.

Die Aalener würden nach dem Punktabzug Tabellen-16. bleiben, hätten dann aber wie die Konkurrenten Erzgebirge Aue und FC St. Pauli nur noch 22 Punkte. Der Rückstand auf den rettenden 15. Tabellenplatz würde auf vier Zähler anwachsen. „Wir sind davon überzeugt, auch trotz dieses Punktabzuges den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu realisieren“, erklärte das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Carl Ferdinand Meidert.

Aalen hat damit schon vier Punkte Rückstand auf Platz 15

Erst Mitte Januar hatten die finanziell angeschlagenen Aalener eine von der DFL prognostizierte Liquiditätslücke von 431 000 Euro geschlossen. VfR-Präsident Berndt-Ulrich Scholz verbürgte persönlich eine Bankgarantie in der entsprechenden Höhe, die bei der DFL den Club-Angaben zufolge fristgerecht zum 15. Januar eingereicht wurde.

„Es kann davon ausgegangen werden, dass mit der Vorlage dieser Bankgarantie, welche dankenswerterweise von Berndt-Ulrich Scholz ermöglicht wurde, die Auflagen der DFL-Entscheidung erfüllt wurden und somit kein Punktabzug für den Sachverhalt der Liquiditätslücke droht“, erklärte Meidert damals noch optimistisch. (dpa)

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