2. Liga : Jubel in St. Pauli, Sorgen in Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern wartet in der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf den ersten Sieg, Paderborn sogar auf den ersten Torerfolg der Saison. Derweil können sich St. Pauli und Koblenz über Erfolge freuen.

Pauli
St. Pauli darf jubeln. Die Kiezkicker setzten sich mit 3:1 gegen Offenbach durch. -Foto: dpa

München Am fünften Spieltag kamen die Pfälzer über eine ernüchternde Nullnummer gegen den noch sieg- und torlosen SC Paderborn nicht hinaus und belegen weiterhin den enttäuschenden 14. Tabellenplatz. Ohne "Dreier" ist auch noch der FC Carl Zeiss Jena, der beim 1:2 (1:2) gegen die TuS Koblenz die dritte Heimpleite kassierte. Im dritten Freitagsspiel schlug Aufsteiger FC St. Pauli die Offenbacher Kickers mit 3:1 (2:1) und verbesserte sich durch den dritten Saisonsieg vorerst auf den vierten Tabellenplatz.

Mit dem zweiten Heimsieg vor 14.500 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Millerntor machte St. Pauli die Hoffnung der Offenbacher zunichte, erstmals nach zwanzig Jahren wieder Spitzenreiter der 2. Liga zu werden. Nach einer 2:1-Pausenführung machte Marcel Eger (64.) mit Hamburgs drittem Treffer den zweiten Heimsieg des Neulings perfekt. Vor der Pause standen beide Torhüter im Blickpunkt. Nach Paulis Führung durch Alexander Ludwig (3.) ermöglichte FC-Keeper Patrick Borger mit einem Fehler Stephan Sieger (22.) den Ausgleich. Beim 2:1 der Gastgeber durch Marvin Braun (34.) patzte Kickers-Schlussmann Daniel Endres.

Rote Teufel schaffen gegen zehn Paderborner kein Tor

Kaiserslautern tut sich weiter schwer. Selbst gegen dezimierte Paderborner, die nach 66 Minuten ohne den des Feldes verwiesenen Markus Krösche auskommen mussten, reichte es nur zum zweiten Unentschieden im eigenen Stadion. In der 75. Minute hatte der FCK sogar Glück, dass er nach einem Schnitzer von Torwart Florian Fromlowitz kein Tor kassierte. Paderborn ist als einziges Zweitligateam weiterhin ohne Torerfolg, holte aber einen wichtigen Auswärtspunkt.

In Jena wird es für Trainer Frank Neubarth nach den vier Pleiten und einem Unentschieden langsam eng. Nach gutem Beginn ließen die Thüringer stark nach und gerieten durch Noureddine Daham (29.) in Rückstand. Darlington Omodiage (39.) gelang der Ausgleich, doch zwei Minuten vor der Pause stellte erneut Daham (43.) bereits den Endstand her. In der Halbzeitpause hatte Jenas sportlicher Leiter Lutz Lindemann im Abosender "Premiere" bereits heftig Kritik an der indiskutablen Leistung seiner Mannschaft geübt: "Das ist mehr als unbefriedigend. Die Spieler schleichen nur über den Platz. Schlechter geht es nicht mehr." (mit dpa)

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