2. Liga : SC Freiburg verteidigt Tabellenspitze

Der SC Freiburg marschiert souverän der Bundesliga entgegen: Die Breisgauer haben am Freitabend mit einem 1:0 (1:0) beim Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden die Tabellenspitze in der 2. Liga verteidigt. Der Vorsprung vor dem FSV Mainz 05 wächst.

Wiesbaden/MünchenDem SC Freiburg reichte vor 6112 Zuschauern beim SV Wehen ein verwandelter Foulelfmeter von Julian Schuster (43.) zum fünften, durchaus glücklichen Erfolg in der Rückrunde. Die Hessen kämpften verzweifelt um ein besseres Ergebnis, warfen nach dem Rückstand alles nach vorn, waren aber in der Offensive zu schwach. Zudem verloren die Wiesbadener Innenverteidiger Kristjan Glibo nach einem groben Foulspiel am ehemaligen Wehener Mo Idrissou (68.) durch einen Platzverweis.

Engagiert, kampf- und laufstark sowie mit guter Ordnung ließen die Hessen zunächst den Unterschied von 25 Punkten zwischen Letztem und Erstem vergessen. Was fehlte, war Druck nach vorn. Ein Schuss von Hollmann (17.) blieb die einzige offensive Ausbeute. Die Freiburger bekamen die Partie im Laufe der Zeit besser in den Griff. Ihre Chancen verdankten sie allerdings meist den Wehen Wiesbadenern. Zweimal patzte Benjamin Siegert, der nach 35 Minuten verletzt vom Platz musste. Erst scheiterte Idrissou an Torhüter Alexander Walke (20.), zwei Minuten später Jonathan Jäger. Der Führung der Gäste ging ein unnötiges Foul von Hollmann an Tommy Bechmann voraus. Der SVWW setzte nach der Pause alles auf eine Karte, doch Dajan Simac vergab gegen den kompakt stehenden Spitzenreiter bei der besten Chance der zweiten 45 Minuten aus drei Metern das 1:1 (49.).

Mainz verteidigt zweiten Tabellenplatz

Die Freiburger bauten mit dem Sieg ihren Vorsprung vor dem FSV Mainz 05 auf fünf Punkte aus. Der Verfolger aus Mainz behauptete trotz des torlosen Remis im Spitzenspiel beim 1. FC Nürnberg den zweiten Tabellenplatz, während der "Club" den erhofften Anschluss an die Aufstiegsplätze verpasste. "Aber wir werden nicht aufgeben und weiter Gas geben", sagte Nürnbergs Kapitän Andreas Wolf nach dem
Schlusspfiff.

Keine Tore fielen auch in Rostock, wo die seit fünf Partien sieglose Hansa nach der Nullnummer gegen Rot Weiss Ahlen weiterhin in akuter Abstiegsgefahr schwebt. "Aber wir geben die Hoffnung nicht auf", sagte Hansa-Trainer Dieter Eilts nach dem erneuten Tiefschlag im Abo-Sender Premiere: "Wir müssen es jetzt erzwingen und weiter konsequent und akribisch arbeiten." (jam/dpa)

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