27:24-Sieg in der Handball-Bundesliga : Füchse schlagen Magdeburg souverän

Die Füchse haben in der Handball-Bundesliga am Mittwochabend gegen den SC Magdeburg souverän gewonnen. Einziger Wermutstropfen bei dem 27:24 (15:9)-Sieg der Berliner war die Verletzung von Junioren-Nationalspieler Paul Drux.

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Berlins Kreisläufer Jesper Nielsen kämpft sich durch zwei Magdeburger. Foto: Imago
Berlins Kreisläufer Jesper Nielsen kämpft sich durch zwei Magdeburger.Foto: Imago

Die Serie hält, jetzt ist sie sogar zweistellig: Die Füchse Berlin haben gestern Abend den SC Magdeburg mit 27:24 (15:9) bezwungen. Damit blieb die Mannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson im zehnten Spiel hintereinander ohne Punktverlust gegen den Traditionsklub aus Sachsen-Anhalt. „Ich bin sehr zufrieden, unsere erste Halbzeit war Weltklasse“, sagte der Isländer, „wir haben uns für die Punkte aufgeopfert.“

Drei Tage nach der eher durchwachsenen Leistung im EHF-Pokal gegen Chambery begannen die Berliner konzentriert und temporeich, obwohl mit Bartlomiej Jaszka (Sprunggelenk) der gesetzte Spielmacher verletzt fehlte. Nach einer knappen Viertelstunde hatten sie sich bereits einen Fünf-Tore-Vorsprung erspielt – weil sie die Magdeburger Defensive vorbildlich in ihre Einzelteile zerlegten und sich bei gegnerischem Ballbesitz auf einen Verrückten im Tor verlassen konnten, der genau so hielt: Silvio Heinevetter rief gegen seinen Ex-Klub traditionell eine herausragende Leistung ab.

Nach der Halbzeitpause (15:9) parierte der Nationaltorhüter drei seiner insgesamt vier Siebenmeter innerhalb von zehn Minuten und belebte die mit 8447 Zuschauern besetzte Max-Schmeling-Halle in einer Phase, da die Gäste noch einmal gefährlich nah rangekommen waren (19:17/47.). Fünf gute Minuten und zwei Tore von Junioren-Nationalspieler Paul Drux später waren die Verhältnisse zwischen dem Bundesliga-Fünften und dem Tabellensiebten aus Sachsen-Anhalt wieder hergestellt (24:19). Allerdings bezahlten die Berliner womöglich einen hohen Preis für den Sieg gegen den SCM. Paul Drux wurde kurz vor Schluss böse gefoult und humpelte vom Platz, eine genaue Diagnose steht noch aus. „Aber das sah nicht gut aus“, sagte Trainer Sigurdsson.



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