3:0 gegen ERC Ingolstadt : Sechster Heimsieg in Folge für die Eisbären

Zum Geburtstag von Maskottchen Bully lassen die Eisbären gegen Ingolstadt wenig anbrennen und bleiben erneut ohne Gegentor.

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Beim 3:0-Heimspielsieg Ende November traf Bruno Gervais schon nach 30 Sekunden für die Eisbären zum 1:0.
Beim 3:0-Heimspielsieg Ende November traf Bruno Gervais schon nach 30 Sekunden für die Eisbären zum 1:0.Foto: Imago

Einen Geburtstag zu feiern, das ist ja an sich etwas Schönes. Nur welchen denn eigentlich? Da waren sie sich bei den Eisbären ganz sicher, dass sie am Sonntag rund um das Heimspiel in der Arena am Ostbahnhof den 15. Geburtstag ihres Maskottchens "Bully" feiern wollten und proklamierten das auch über die Lautsprecher in der mit 12.824 Zuschauern wieder gut gefüllten Arena. Kleiner Schönheitsfehler: "Bully" unterhält schon seit 16 Jahren die Fans des Klubs aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Andere Zahlen stimmten dafür in jedem Fall und sie waren am Ende des Sonntagnachmittags gut für die Eisbären: Sie besiegten den ERC Ingolstadt 3:0 (2:0, 0:0, 1:0).

Es war ein verdienter Sieg für die Berliner und sicher nach dem rauschenden 5:0 gegen die Düsseldorfer EG kein so ganz einfacher, zumal der Gegner aus Bayern eine 4:8-Heimniederlage am Freitag gegen Köln erlitten hatte und sich vor rund 700 mitgereisten eigenen Fans in der Berliner Arena gut verkaufen wollte. Doch dieses Vorhaben durchkreuzten die Eisbären nach nur 30 gespielten Sekunden. Denn da lag der Puck schon im Tor von Timo Pielmeier. Bruno Gervais hatte zum 1:0 für die Eisbären getroffen.

Ein Ingolstädter Stürmer aus der vierten Reihe entschied das Spiel dann noch im ersten Drittel mit einer Undiszipliniertheit in deren Folge David Elsner fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe erhielt. In Überzahl gelang Jamie MacQueen sein viertes Saisontor für die Eisbären. Die Berliner wirkten danach in der Defensivarbeit besonders konzentriert und waren mit der zweiten Pause schon seit sieben Dritteln ohne Gegentor. Eine beeindruckende Bilanz - zumal für einen Tabellensiebten. Es schien also möglich, dass Torwart Petri Vehanen zu seinem zweiten Shutout kommen könnte.

Das war dann für den Finnen im letzten Drittel schon ein wenig Arbeit, aber Vehanen und Kollegen brachten das Spiel gut über die Runden. Darin Olver traf kurz vor Schluss noch zum 3:0 - ein weiterer wichtiger Sieg für die Eisbären, auf dem sich am Mittwoch aufbauen lässt: Dann kommen die Straubing Tigers in die Arena am Ostbahnhof, zum dritten Heimspiel der Berliner binnen fünf Tagen

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