3:0 gegen Stavanger Oilers : Eisbären gewinnen zähe Champions-League-Kost

Die Eisbären Berlin haben sich beim Champions-League-Heimspiel gegen Stavanger Oilers ein gutes Polster für das Rückspiel erarbeitet.

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Das Eisbären-Spiel gegen Nürnberg verfolgten mehr Zuschauer, als die Champions-League-Begegnung gegen Stavanger Oilers. Foto: dpa
Das Eisbären-Spiel gegen Nürnberg verfolgten mehr Zuschauer, als die Champions-League-Begegnung gegen Stavanger Oilers.Foto: dpa

Das ganz große Eishockeyfest verbot sich bei den Eisbären am Dienstagabend schon beim Blick auf die Ränge. Der Oberknaller ist die Champions Hockey League (CHL) beim Berliner Publikum noch nicht. Ganz vorsichtig formuliert. Am Dienstag verloren sich nur 4069 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof. Aber kann ja noch werden mit der CHL und Berlin. Die Eisbären gewannen nämlich ihr Heimspiel gegen die Stavanger Oilers 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) und haben damit gute Chancen, nach dem Rückspiel am 6. Oktober in Norwegen im Achtelfinale der CHL zu stehen.

Das wäre dann schon was für ein Team aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) deren Vertreter aus Mannheim, München und Düsseldorf am Dienstag in ihren Hinspielen des 1/16-Finales abgewatscht wurden. Und das lag wohl weniger daran, dass die deutschen Klubs den Wettbewerb nicht ernst nehmen, sondern eher an mangelhafter Konkurrenzfähigkeit der DEL-Teams auf diesem Niveau. Derartiges ließ sich den Eisbären am Dienstag nicht unterstellen. Obwohl sie allerdings mit dem Norwegischen Meister auch kein europäisches Schwergewicht zu Gast hatten. Aber auch da kann man sich blamieren, hatten die Eisbären in der Vorrunde beim 1:3 beim französischen Klub aus Gap bewiesen.
Das fast ohne Körpereinsatz geführte Spiel gegen Stavanger war lange zähe Kost, mit Vorteilen für die Eisbären, die Barry Tallackson mit seinem Penalty-Schuss im zweiten Drittel in Führung hätte bringen müssen. Aber der US-Amerikaner verzog. "Ich wollte das zu gut machen", sagte er. "Oben über den Fanghandschuh des Torwartes schießen." Dafür machte es Julian Talbot im Berliner Powerplay besser, er fälschte nach 38 Spielminuten einen Schuss zum 1:0 für die Eisbären ab. Sven Ziegler gelang dann im Schlussdrittel das zweite Tor für die Berliner, Micki DuPont das dritte - ein gutes Polster für das Rückspiel in zwei Wochen für die Eisbären.

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