3:1 gegen Ljubljana : Berlin Volleys gewinnen Auftakt in der Champions League

Nach schwachem Start gewinnen die Berlin Volleys zum Auftakt in der Champions League 3:1 (26:28, 25:19, 28:26, 25:16) gegen den Slowenischen Meister aus Ljubljana.

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Rob Bontje (links) und Scott Touzinsky beim Block.
Rob Bontje (links) und Scott Touzinsky beim Block.Foto: Imago

Die Berlin Volleys haben einen gelungenen Auftakt in die ChampionsLeague-Saison gefeiert. Gegen ACH Volley Ljubljana kam die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew am Donnerstagabend in der Max-Schmeling-Halle zu einem am Ende verdienten 3:1 (26:28, 25:19, 28:26, 25:16)-Erfolg.

Die 3731 Zuschauer durften sich dabei von dem Duell zwischen dem Deutschen Meister und dem achtmaligen Champions-League-Teilnehmer aus Slowenien gut unterhalten fühlen – zumindest, wenn sie das Match ohne klare Sympathievergabe an einen der beiden Kontrahenten verfolgten. Nach den zuvor absolvierten vier Bundesligapartien mit drei Siegen und einer Niederlage hatte Lebedew noch „schlechtes Timing“ beklagt und falsche Entscheidungen in Schlüsselmomenten. Daran hatte seine Mannschaft arbeiten wollen.

Touzinsky, Kromm und Carroll punkteten von außen nicht wie gewohnt

Doch genau diese Schwächen zogen sich auch durch den ersten Satz der Berliner gegen die Slowenen. Fast durchweg lagen sie zwar vorerst in Front: 8:4, 11:7, gar 20:14. Doch es gelang ihnen nicht, den Vorsprung zum Satzgewinn zu nutzen. Scott Touzinsky, Robert Kromm und Paul Carroll punkteten von außen nicht wie gewohnt. Fehler in der Annahme und ein schwaches Blockspiel kamen hinzu – und plötzlich glichen die Gäste aus. Lebedews Mannschaft kämpfte nun, ließ in der Folge jedoch fünf Satzbälle verstreichen. Ljubljana dagegen brauchte nur einen solchen und hatte nach 37 Minuten den Auftakt mit 28:26 gewonnen.

Im zweiten Satz waren die Berliner bei weitem nicht perfekt, aber sie senkten immerhin gegen die vor allem in der Feldabwehr starken Slowenen deutlich ihre Fehlerquote. Tomas Kmet spielte stark, Carroll trat nun auffälliger in Erscheinung. So hieß es 25:19 nach 24 Minuten.

Im dritten Abschnitt zogen erst die Gäste davon (15:12), dann glichen die Volleys aus, erneut musste die Verlängerung entscheiden. Diesmal aber brachte Kromm den vierten Satzball zum 28:26 nach 38 Minuten durch.

Das Momentum war nun bei den Berlinern. Und die Emotionen sprangen auf das Publikum über. Im vierten Satz führten die Volleys von Beginn an und leisteten sich kaum noch Schwächemomente. Ljubljana dagegen baute stark ab, gab – die Körpersprache signalisierte es – auf. Nach insgesamt 127 Minuten verwandelten die Volleys schließlich den Matchball zum3:1-Sieg. „Das war ein enorm wichtiger Sieg“, sagte Lebedew nach der Partie und pustete kräftig durch.

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