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3:4 nach Penaltyschießen : Eisbären Berlin geben in Iserlohn eine 3:0-Führung her

Die Eisbären haben in Iserlohn eine 3:0-Führung nicht zum Sieg nutzen können. Im Penaltyschießen unterlagen die Berliner den Roosters am Freitagabend 3:4 nach Penaltyschießen und rutschten von der Tabellenspitze.

Sven Ziegler wäre in Ingolstadt fast ein Hattrick gelungen.
Sven Ziegler wäre in Ingolstadt fast ein Hattrick gelungen.Foto: Imago

Vier Spiele sind es noch in der Hauptrunde der Deutschen Eishockey-Liga und so langsam können sich die Eisbären darauf einstellen, dass sie im Viertelfinale die Play-offs mit einem Heimspiel beginnen. Ob nun als Tabellenerster, das sei dahingestellt. Denn am Freitag verspielten die Berliner einen 3:0-Vorsprung und verloren tatsächlich noch bei den heimstarken Iserlohn Roosters 3:4 (1:0, 2:2, 0:1/0:1) nach Penaltyschießen.

Zwei Punkte verschenkt - ein Punkt blieb den Berlinern so nur und damit fielen sie auf den zweiten Tabellenplatz zurück, neuer Tabellenerster ist RB München.

Es war so ein Spiel, in dem die Eisbären schon früh der gefühlte Sieger waren. Denn sie legten sehr konzentriert los. Ihr Stürmer Florian Busch hatte sich sehr auf die Atmosphäre in der Arena am Seilersee gefreut. „Denn dort ist die Stimmung ja immer herausragend in der engen Halle.“ Das traf zunächst aber nur bedingt zu, anderthalb Drittel lang waren nur die Fans aus Berlin unter den knapp 5000 Zuschauern gut zu hören. Nach 23 Spielminuten führten die Eisbären schon 3:0 - nach einem Tor von Marcel Noebels und zwei Treffern von Sven Zieger.

Mike York sicherte Iserlohn zwei Punkte

Ziegler wäre sogar fast ein Hattrick gelungen, aber er scheiterte knapp – und das war weniger gut für die Eisbären, denn Ende des zweiten Drittels kam Iserlohn durch Chris Connolly und einen verwandelten Penalty von Brooks Macek auf 2:3 heran. Im Schlussdrittel verloren die Eisbären tatsächlich ihre Führung, Cody Sylvester traf zum 3:3 für die diszipliniert spielenden Roosters. Jedenfalls sahen es die Schiedsrichter so: Iserlohn erhielt nicht eine einzige Strafminute, die Eisbären dagegen 22 (inklusive einer Zehn-Minuten-Strafe gegen Laurin Braun).  Es ging in die Verlängerung und schließlich ins Penaltyschießen. In dem sicherte Mike York mit seinem Tor den Iserlohn zwei Punkte.

Trotzdem haben die Berliner wohl das Heimrecht im ersten Spiel der Viertelfinalserie sicher, denn aus der Spitzengruppe der ersten vier Teams sollten sie nicht mehr herausfallen, wenn sie zumindest ihre beiden letzten Heimspiele gegen Schwenningen (Dienstag) und Mannheim (Sonntag in einer Woche) gewinnen. Denn mit dem einen Punkt aus Iserlohn haben sie nun sechs Punkte Vorsprung auf Platz fünf – es hätten allerdings auch acht Punkte sein können - bei einem Sieg in Iserlohn.  Aber am Sonntag bei Spiel in Köln können die Eisbären das ja wieder besser machen: Sonntags siegen sie ja in dieser Saison ohnehin öfter als an Freitagen. (Tsp)

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