3. Liga : Auch in Paderborn setzt der 1. FC Union auf Routine

Vor dem heutigen Drittliga-Spitzenspiel beim SC Paderborn muss Unions Trainer Uwe Neuhaus eine schwierige Entscheidung treffen. Gegen den Tabellenzweiten muss er seine Vierer-Abwehrkette auf einer Position verändern.

Matthias KochD
268258_0_e96cf4e2.jpg
Jugend sitzt. Patrick Kohlmann (links) und Christoph Menz.Foto: Koch

Berlin -  „Christian Stuff kehrt nach seiner Sperre wieder in die Mannschaft zurück“, sagt Neuhaus. „Wer dafür weichen wird, lasse ich offen.“ Klar ist nur: Entweder Daniel Schulz oder Christoph Menz wird auf der Bank Platz nehmen müssen.

Kapitän Schulz ist nach seinen Dauer-Knieproblemen gerade dabei, sich in der Stammelf festzubeißen. Menz hatte beim 0:0 gegen Werder Bremen II überzeugt. Erstmals seit der 0:1-Niederlage in Unterhaching am 8. November stand wieder eines der Union-Talente in der Startformation. Auch damals war es der 20-jährige Menz, der bislang auf 17 Saisoneinsätze kommt. Nur vier Mal spielte er jedoch 90 Minuten lang. Die anderen jungen Spieler wie Adrijan Antunovic ( vier Einsätze), David Hollwitz (vier), Steven Jahn (sechs) und Kevin Maek (sieben) wurden nur eingewechselt.

Der Trainerstab hat angesichts der Erfolgsserie allerdings keinen Grund, von seinen routinierten Stammkräften abzurücken. „Die ersten Elf spielt die ganze Saison sehr konstant. Unsere Spieler sind sehr erfahren, das hat sich bewährt“, sagt Neuhaus. Die Gefahr, dass die Einsatzchancen der Nachwuchsspieler in der Zweiten Bundesliga noch geringer sein werden, sieht Trainer Neuhaus nicht. „Im Laufe eines Jahres sollte auf hohem Trainingsniveau eine Entwicklung stattfinden. Die gab es. Und aufgrund ihres Alters haben sie ja auch Vorteile“, sagt Neuhaus. Matthias Koch

0 Kommentare

Neuester Kommentar