32:29 beim Bergischen HC : Füchse siegen verdient, aber mit Mühe

Die Füchse haben ihre Auswärtsaufgabe beim Bergischen HC erfolgreich gelöst und verdient mit 32:29 (15:13) gewonnen. Allerdings taten sich die Berliner lange schwer mit dem kampfstarken Aufsteiger.

Christian Stein

Sven-Sören Christophersen und Ivan Nincevic erzielten je acht Tore für die Berliner, Hendrik Pekeler (6) und Alexander Oelze (5) trafen für die Hausherren am häufigsten. Die Füchse waren von Beginn an präsent, spielten ihre Angriffe variabel aus und gingen auch in der Deckung konsequent zu Werke. Lediglich Kreisläufer Hendrik Pekeler, der in den ersten zehn Minuten dreimal traf, bekam das Team von Trainer Dagur Sigurdsson nicht in den Griff. Es gelang den Berlinern nicht, die Hausherren zu distanzieren.

Vor allem im rechten Rückraum haperte es bei den Füchsen, die zwar schon früh beim 2:1 (3.) die Führung übernahmen, sich jedoch nie mehr als zwei Tore Vorsprung erarbeiten konnten. Auch die personellen Wechsel, ob nun Bult, Pevnov, Romero oder die Einwechslung von Keeper Stochl sollten keinen Schub bringen. Mit einer knappen 15:13-Führung wurden so die Seiten gewechselt.

Die Füchse erwischten jedoch den besseren Start in die zweite Halbzeit. Auch, weil Alexander Petersson mit dem ersten Tor endlich einen Gegenpol zum stark aufspielenden Sven-Sören Christophersen bildete. Der fünfte Treffer des Nationalspielers brachte beim 19:15 erstmals eine Vier-Tore-Führung.

Die Berliner hatten die Kontrolle über das Spiel nun endgültig an sich gerissen, die Bergischen Löwen wehrten sich zwar nach Kräften, bekamen aber die linke Angriffsseite der Füchse weiterhin nicht in den Griff.
Mit dem Wechsel auf eine 5:1-Abwehr versuchten die Hausherren das Ruder noch einmal herumzureißen. Doch gerade in der Schlussphase war es nun Petersson, der mit wichtigen Treffern die Löwen in Schach hielt. Näher als zwei Tore kam der BHC nicht heran, Jaszkas 27:30 zwang Trainer Hans-Dieter Schmitz dann vier Minuten vor Schluss zur Auszeit.

Doch die Füchse ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen, Jaszka und Christophersen legten vor und brachten den Sieg über die Zeit. „Es war ein hartes Stück Arbeit. Der BHC ist ein starker Aufsteiger, und wir sind ein Team ohne Stars, wo jeder Spieler 100 Prozent geben muss für den Erfolg", so Alexander Petersson nach dem Schlusspfiff.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben