4:1- Sieg gegen Mainz : Keine Gastgeschenke in Hannover

Hannover 96 unterstreicht mit einem 4:1 gegen die zuvor ungeschlagenen Mainzer seine Heimstärke. Dabei sah es zunächst so aus, als würde der Höhenflug der Pfälzer nahtlos weitergehen.

Satz mit Knicks. Hannovers Manuel Schmiedebach zeigte im Spiel gegen die bis dahin ungeschlagenen Mainzer ganzen Einsatz.
Satz mit Knicks. Hannovers Manuel Schmiedebach zeigte im Spiel gegen die bis dahin ungeschlagenen Mainzer ganzen Einsatz.Foto: dpa

Hannover - HANNOVER 96]Am vierten Spieltag dieser Bundesligasaison hätte es soweit sein können: Vor Borussia Dortmund und vor Bayern München hätte Mainz 05 in der Tabelle zumindest an diesem Samstag stehen können. Wenn der Gegner nicht Hannover 96 geheißen hätte. Auch das wäre zumindest im eigenen Stadion zu verkraften gewesen. Doch als Gast in Hannover gibt es selten Zählbares zu holen. Und so endete die Mainzer Serie nach drei Siegen zu Beginn der Spielzeit mit einer deutlichen 1:4 (1:2)-Niederlage.

Dabei starteten die Mainzer gut und gingen nach einer knappen Viertelstunde durch Nicolai Müllers fünften Saisontreffer verdient in Führung. Aber ein Fehler von Namensvetter Heinz Müller im Mainzer Tor leitete die Wende ein. „Das erste Gegentor nehme ich auf meine Kappe“, sagte der Torwart, der nach einer Ecke am Ball vorbei griff und Hannovers Stürmer Mame Diouf nach einer halben Stunde den Ausgleich ermöglichte. Der Treffer kippte die Partie zugunsten der heimstarken Niedersachsen. HANNOVER 96]Damit überholten die Niedersachsen die furios in die Saison gestarteten Mainzer in der Tabelle./HANNOVER 96]

„Das war eine verdiente Niederlage. Unsere Leistung hat einfach nicht gereicht“, sagte Torjäger Nicolai Müller später. Trainer Thomas Tuchel hatte mehr Probleme, die Niederlage, die etwas zu hoch ausfiel, zu akzeptieren. Er kritisierte Schiedsrichter Guido Winkmann, der das Kopfballtor von Diouf anerkannte, obwohl er angeblich nicht genau gesehen hatte, ob der Ball beim Rettungsversuch von Johannes Geis schon hinter der Linie war. „Wahrscheinlich ist er drin gewesen, und es ist auch gut so, dass er drin war“, stellte Tuchel süffisant fest.

Der größte Teil der 38 600 Zuschauer beschäftigte sich allerdings mit anderen Dingen. Die euphorisierten Fans feierten ihre Mannschaft, die nach schwachem Beginn stärker geworden war und verdient den dritten Sieg im dritten Heimspiel eingefahren hatte. „Wir waren sehr, sehr effektiv in unserer vorderen Reihe“, sagte Hannovers Trainer Mirko Slomka. HANNOVER 96]Alle Tore seines Teams waren von Stürmern erzielt worden./HANNOVER 96] Diouf und Artur Sobiech trafen in der ersten, Didier Ya Konan und Neuzugang Edgar Prib in der zweiten Halbzeit.

„Das ist ein super Gefühl“, sagte der Ex-Fürther Prib über sein erstes Tor im 96-Dress. „Der Sieg ist gut für das Selbstvertrauen.“ Auch seine Teamkollegen waren zufrieden. „Ich finde, wir haben das sehr gut gemacht“, HANNOVER 96]sagte Leon Andreasen/HANNOVER 96]. „Es ist immer gut, mit einem Sieg in die Länderspiel-Pause zu gehen.“ dpa

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