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4:1-Sieg in der Champions League : Bayern drehen spät auf

06.12.2012 11:18 Uhrvon
Die Bayern haben allen Grund zum Jubeln.Bild vergrößern
Die Bayern haben allen Grund zum Jubeln. - Foto: dpa

Der FC Bayern war zwar schon vor dem Spiel gegen Bate Borissow für das Achtelfinale qualifiziert, musste aber noch "irgendwie" gewinnen, um als Gruppenerster ins Achtelfinale einzuziehen.

„Irgendwie“ war ein Wort, das die Klubchefs des FC Bayern München vor dem Spiel gegen Bate Borissow besonders oft in den Mund nahmen. Die Münchner waren schon qualifiziert fürs Achtelfinale der Champions League, die letzte Partie der Gruppenphase gegen die Weißrussen war ihnen schon ein wenig lästig. „Irgendwie“, da waren sich Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge einig, müsse man trotzdem gewinnen – schließlich ging es um den Gruppensieg. Die Spieler taten ihren Bossen den Gefallen und erledigten die Aufgabe in einer erst in der zweiten Hälfte rasanten Partie auftragsgemäß mit 4:1 (1:0). Damit hatten die Bayern das, was sie wollten: nämlich den Vorteil, als Gruppenerster im Hinspiel des Achtelfinals auswärts antreten zu dürfen.

Jupp Heynckes hatte sein Team wieder umgestellt. Unter anderem durften sich Franck Ribery und Philipp Lahm zunächst auf der Ersatzbank ausruhen. In der Verteidigung begann mit Rafinha, Jerome Boateng, Daniel van Buyten und Diego Contento eine Viererkette, die so noch nicht zusammengespielt hatte in dieser Saison. Bastian Schweinsteiger dagegen führte das Team als Kapitän und wegen der Kälte in Strumpfhosen aufs Feld.

Die Partie half in der Anfangsphase auch nicht unbedingt, die Zuschauer zu erwärmen, was vor allem an den Bayern lag. Die Münchner spielten schlampig, sie trieben den Ball zaghaft nach vorn. Borissow tat zwar auch nicht mehr fürs Spiel, dafür fassten nach 15 Minuten die Anhänger aus Weißrussland Mut: „Auswärtssieg“, skandierten sie auf Deutsch. Das sorgte für Lacher im Stadion, doch der Spaß für Bate währte nur kurz: Der erste Angriff der Bayern bedeutete die 1:0-Führung. Xherdan Shaqiri wühlte sich links bis zur Grundlinie, passte nach innen, und Mario Gomez tat, was er am besten kann: Er hielt den Fuß hin.

Die Aktion war alles, was die erste Halbzeit an Höhepunkten zu bieten hatte. Jerome Boateng war das wohl zu langweilig, weshalb er fünf Minuten nach Wiederanpfiff verhaltensauffällig wurde: Mit einer eingesprungenen Grätsche an der Mittellinie veranlasste er Schiedsrichter William Collum aus Schottland, ihn vorzeitig mit Rot vom Feld zu schicken. Diese Einlage weckte die Bayern auf: Kurz darauf verlängerte Schweinsteiger einen Freistoß von Toni Kroos auf Thomas Müller, der den Ball zum 2:0 über die Linie drückte. Dann köpfte der kleine Shaqiri in Unterzahl eine Flanke von Gomez zum 3:0 ins Netz. Bate-Verteidiger Denis Polyakov stellte schließlich mit einer Schwalbe und Gelbrot wieder den personellen Gleichstand her, denn er sah Rot dafür. David Alaba erzielte das 4:0, Yegor Filipenko traf zum 4:1-Endstand.

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