80:64 in Tübingen : Alba ist Erster - in der ewigen Tabelle

Alba ist Tabellenführer! Nicht aktuell, aber in der ewigen Tabelle der BBL. Da haben die Berliner seit dem 80:64 in Tübingen einen Rekord.

Läuft doch. Albas Trainer Sasa Obradovic. Foto: dpa/Kneffel
Läuft doch. Albas Trainer Sasa Obradovic.Foto: dpa/Kneffel

Mit einem klaren Auswärtssieg bei den Tigers Tübingen hat Alba Berlin den ersten Platz in der ewigen Tabelle der Basketball-Bundesliga übernommen. Die Berliner verdrängten mit nun 1765:755 Punkten Bayer Leverkusen von Rang eins der Bestenliste. In Tübingen setzte sich Alba, zuletzt mit viel Verletzungspech, am Ende deutlich vor 3132 Zuschauern mit 80:64 (36:31) durch und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Play-offs. Aktuell ist die Mannschaft von Sasa Obradovic Tabellenfünfter. Beste Werfer bei den Gästen aus Berlin waren in Tübingen Dragan Milosavljevic und Jordan Taylor mit je 13 Punkten.

Vizemeister Bayern München konnte derweil einen weiteren Rückschlag in der Basketball-Bundesliga nur mit sehr viel Mühe verhinderen, könnte seinen Trainer Svetislav Pesic zum Saisonende aber verlieren. Der frühere Nationalcoach kündigte am Sonntag nach dem Sieg gegen die t Skyliners Frankfurt völlig überraschend an, er überlege, zum Saisonende aufzuhören. Pesic erklärte im Interview bei „telekombasketball.de“, er fühle sich von den Schiedsrichtern in der Bundesliga ungerecht behandelt. Er denke deshalb darüber nach, ob im Sommer in Deutschland für ihn Schluss sei.
Beim hart umkämpften 78:76 (40:43) im Verfolgerduell gegen Frankfurt hatte der 66-Jährige in der Schlussphase sein zweites technisches Foul bekommen, weil er das Spielfeld betreten hatte. Pesic musste deshalb die Halle verlassen. So etwas gebe es nur in der Bundesliga, schimpfte Pesic, der dem Technischen Kommissar vorwarf, die Entscheidung getroffen zu haben. „Das reicht mir!“ Ob der Serbe seine Worte wirklich umsetzt, ist offen.
In der anschließenden Pressekonferenz wiederholte Pesic aber seine Aussagen und fügte hinzu. „Ich bin 66 Jahre alt. Ich habe so viel erlebt und erreicht. Ich habe eine schöne Frau und tolle Enkelkinder. Diesen Ärger in der Bundesliga brauche ich nicht mehr.“ (dpa/Tsp)

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