9. Spieltag : Nürnberg schlägt Wolfsburg 2:1

Der 1. FC Nürnberg kann im Abstiegskampf der Bundesliga auf seine Heimstärke bauen. Die Franken besiegten den VfL Wolfsburg nach einer couragierten Leistung verdient mit 2:1 (1:1) und feierten nach den vorangegangenen Erfolgen gegen Schalke und Stuttgart den dritten Heimsieg hintereinander.

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg hat sich in den vergangenen Jahren eine gewisse Erfahrung im Abstiegskampf erworben. Die Franken wissen, worauf es ankommt, wenn es um die sportliche Existenz geht. „Zu Hause muss man die Punkte holen“, sagte Kapitän Andreas Wolf. „Das machen wir zurzeit.“ Gegen den VfL Wolfsburg kamen die Nürnberger nach den Erfolgen gegen Schalke und Stuttgart zu ihrem dritten Heimsieg hintereinander. Der Club zog durch das verdiente 2:1 (1:1) in der Tabelle sogar an den Wolfsburgern vorbei.

Die Nürnberger waren bissiger und spielten gut nach vorne, schon in der Anfangsphase hatten sie zwei gute Chancen durch Mehmet Ekici. Die Wolfsburger hingegen fanden kaum ins Spiel und gerieten schon früh in Rückstand. Makoto Hasebe ließ sich den Ball am eigenen Strafraum von Julian Schieber vom Fuß spitzeln. Seine Vorlage verwertete Ilkay Gündogan mit einem platzierten Schuss zum 1:0 ins untere Eck.

Erst danach kamen die Gäste besser ins Spiel. Edin Dzeko und Grafite machten auf sich aufmerksam. Der Bosnier vergab zwei gute Möglichkeiten. Den Ausgleich leitete dann der sonst enttäuschende Diego ein. Der Brasilianer schickte Marcel Schäfer steil, dessen flache Hereingabe spitzelte Grafite ins Tor. Danach kam Hektik ins Spiel, gelungene Aktionen blieben bis zur Pause aus.

In der zweiten Hälfte spielten die Nürnberger entschlossener: Mit schnell und direkt vorgetragenen Angriffen waren sie gefährlich, aber im Strafraum oft nicht zwingend genug. Eine Ausnahme war der fein herausgespielte Siegtreffer: Schieber passte überlegt auf Gündogan, nach dessen Zuspiel verlängerte Mike Frantz den Ball ins Tor. Die Wolfsburger kamen in der Nachspielzeit noch zum vermeintlichen Ausgleich. Dzekos Treffer aber zählte zu Recht nicht, weil Grafite, im Abseits stehend, Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer behindert hatte. dpa

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