Die New Orleans Saints haben erstmals in ihrer 43-jährigen Vereinsgeschichte die Meisterschaft der National Football League NFL, den Super Bowl, gewonnen. Die favorisierten Indianapolis Colts standen trotz zwischenzeitlicher Führung am Ende mit leeren Händen da.
Miami -
Das Team der New Orleans Saintsi besiegte am Sonntagabend (Ortszeit) im Endpsiel in Miami
die Indianapolis Colts mit 31:17. Zur Halbzeit hatten die Colts, die
das beste Team der Vorrunde waren, noch mit 10:6 geführt.
Die Entscheidung zugunsten des Außenseiters fiel knapp drei
Minuten vor dem Ende, als Indianapolis' Quarterback Peyton Manning
ein Fehlpass unterlief und Saints Cornerback Tracy Porter den Ball
zum 30:17 in die Endzone trug. Der Erfolg der Saints gilt landesweit
als Symbol für den Wiederaufbau von New Orleans, nachdem Hurrikan
"Katrina" Ende August 2005 viele Teile der Stadt verwüstet und die
anschließende Flut 80 Prozent unter Wasser gesetzt hatte.
Zum "wertvollsten Spieler" (MVP) des Endspiels wurde New Orleans'
Quarterback Drew Brees gewählt. Unter den 74.000 Zuschauern im
Stadion war unter anderem mit den Schauspielern Tom Cruise und Adam
Sandler, der Musik-Gruppe Black Eyed Peas und Tennis-Spielerin Serena
Williams reichlich Prominenz.
(dpa)
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Lustig war außerdem, dass Kommentatoren und auch Spieler der Colts die extra-lange Halbzeitpause für die Unkonzentriertheit beim Wiederanpfiff verantwortlich machten. Die dauert beim Supervowl aufgrund der vielen Werbung und des ganzen Pausen-Brimboriums nämlich doppelt so lange wie sonst.
Mich interessiert die nämlich nicht die Bohne, sondern das Spiel. Und das leidet m.E. unter den Längen, die entstehen, erheblich. Das ist so schade, weil da überhaupt keine Dynamik aufkommt. So wie zum Schluss, zack zack zack, ein Zug nach dem nächsten.
Eigentlich hatte ich mir letztes Jahr - und das Jahr davor - und das Jahr davor...immer wieder vorgenommen, erst nach der Halbzeitshow einzuschalten, weil es dann eigentlich erst wirklich spannend, rasant und packend wird.
Aber dann verpass ich vielleicht doch nen goldenen Spielzug :(
Nervig sind die vielen Unterbrechungen und die lange Pause aber schon, vor allem wenn man hier in Deutschland ist und einen dann doch irgendwann die Müdigkeit packt.
Hätte vermutlich mehr Spaß gemacht als das launige Kommentatoren-Duo +Katharina Witt