Im Wirtschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat sich Bahnchef Hartmut Mehdorn zum Sponsoring bei Hertha BSC geäußert. Die Bahn müsse sparen, sagte er. Hertha drohen jetzt Millionen-Verluste.
Auch Hertha BSC bekommt die weltweite Wirtschaftskrise zu spüren. Im Sommer läuft der Vertrag mit dem Hauptsponsor Deutsche Bahn aus, und er wird wohl nicht zu den bisherigen Konditionen verlängert werden. Das sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn im Wirtschaftsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses.
22 Millionen Euro soll Hertha in drei Jahren bekommen haben
Das Engagement der Bahn beim Berliner Fußball-Bundesligisten soll für die vergangenen drei Jahre rund 22 Millionen Euro betragen haben. Für die kommenden drei Jahre steht angeblich ein Volumen von 18 Millionen Euro zur Diskussion. Die Verhandlungen laufen, ein Abschluss ist noch für den März geplant. Bei Hertha BSC hieß es, man werde sich wie üblich nicht zu laufenden Verhandlungen äußern. Auch Mehdorns Auftritt vor dem Wirtschaftsausschuss wollte die Geschäftsführung des Vereins nicht kommentieren.
Mehdorn: "Hertha kann man ja nicht untergehen lassen"
Der Bahnchef hatte vor den Parlamentariern darauf hingewiesen, das Sponsoring bei Hertha sei nie langfristig geplant gewesen. Als aber vor drei Jahren klar gewesen sei, dass Hertha keinen Trikotsponsor finden werde, habe sich die Bahn als Berliner Unternehmen entschlossen, hier einzuspringen. „Hertha kann man ja nicht untergehen lassen", sagte Mehdorn. Die Bahn ist mit rund 18 000 Beschäftigen der größte Arbeitgeber in Berlin. Weil durch die Wirtschaftskrise der Umsatz vor allem im Güterverkehr um rund 40 Prozent zurückgegangen sei, müsse der Konzern jetzt sparen, sagte Mehdorn. Und dazu gehöre auch das Engagement bei Hertha.
Kommentare [ 18 ] Kommentar hinzufügen »
Und ich fürchte das ist erst der Anfang!
Also Pante, also André.
Wollt Ihr wirklich hier bleiben?
Dann bitte ein deutliches Signal!
Wenn die Ablöseforderung von Liverpool so bleibt, ist das Thema sowieso durch.......
Ha ho he
Aber die Kürzungen im Sponsoring werden nicht nur Hertha treffen. Viele Vereine werden auch kleinere Brötchen backen müssen. Da eröffnen sich auch wieder Chancen. Die Bayern und auch - nach den letzten Transfers wohl ganz sicherlich – der HSV, werden unvermindert klotzen können, Wie viel Hopp in seinen Club steckt, bleibt abzuwarten und auch die Bayer- und Volkswagen AG werden sich vielleicht nicht über Gebühr mit Fußballsponsoring belasten wollen?
Der HSV will anscheinend Voronin und dann wird er ihn wohl auch bekommen und Pantelic geht nicht unter Favre. Aber wenn auch international die großen und aufgeblasenen Clubs aus den großen Ligen die Puste ausgeht, könnte der Markt ergiebiger für gute, junge und bezahlbare Spieler werden, als es jetzt möglich scheint. Solidität in allen Beziehungen könnte bald ein noch wichtigeres Kriterium werden.
Die Finanzkrise – obwohl dieser Artikel erst mal nichts gutes ahnen lässt. – könnte für Hertha dennoch neue und bessere Möglichkeiten bieten, als es jetzt aussieht. Vorausgesetzt die Transferpolitik bleibt clever, besonnen und Einkäufe wie Domo oder Chermiti vergelten ihren Lohn bald mit Toren. Aber zum Frohlocken ist die finanzielle Situation Herthas gewiss nicht. Erfreuen wir uns wenigstens am Moment und dem Traum in zwölf Spielen noch da zu stehen, wo wir jetzt stehen – oder ganz in der Nähe davon.
Scheint ja grad alles zu alufen für Hertha. Selbst das schlechte Image der DB wird man los! Wow!
das ist auch ein interessanter ansatz.
Langfristig lassen sich die bei Hertha gewonnenen Erkenntnisse sicherlich auf viele andere Vereine übertragen.
Wenn hingegen die Intention Mehdorns stimmt, dann wäre er eher in der Kategorie "Mini-Hopp" einzuordnen und das passt noch viel weniger!
Die Bahn soll lieber die Preise senken, als die Millionen irgendwelchen Kickerschnöseln in den Wertesten zu schieben. Ist bei Fußballern doch wie bei Managern: Wenn der Betrieb weniger Gewinn machen, dann kriegen Pante und Co halt ein paar Euro weniger Gehalt, fertig.
Wenn wir Meister werden zahlt Vattenfall an der Stelle gerne 29. Mehdis 18 nehmen wir für unten herum dazu.
Hat schon mal jemand eine Einkaufsliste zur Hand?
geben, für den Abschluss über den März
hinaus zu warten!
Sollte Hertha eine sensationelle Platzierung
erreichen, gar Meister werden, gibt Hertha
doch die Konditionen vor und kann sich
selbst in schlechten Zeiten ggf. einen
neuen Partner für Sponsoring suchen...!?
P. S.
Ich jedenfalls habe noch nicht davon gehört... kann mir aber auch nicht vorstellen, dass in den Zeiten, wo selbst England-Klubs Probleme haben mit der Sponsor-Findung, dass jemand für Berlin 29 Mio zahlt.
Ha Ho He aus Kiel
Die Bahn zahlt für Hertha und nicht umgekehrt ;-)
2. shiras
Da haben Sie teilweise (leider) recht, aber 99,9% der Fans sind ganz normale Menschen, nur ein bisschen Fußballverrückt.
3. konstanz
Betrachten Sie das doch bitte realistischer. Es muss begriffen werden, dass die Welt -auch die Fußballwelt- in einer riesigen, komplexen "Geschichte" steckt und in allen Bereich jetzt am Rad gedreht werden muss oder einfach nur aufgrund dieser Gelegenheit gedreht wird. Das betrifft Arbeitsplätze und, und, und.......
Ihre Ideen in Ehren aber ein bisschen die Wirklichkeit im Auge behalten. ;-)
4.
Ein ganz heikles Thema!
Hat mal jemand nachgedacht was Sponsoring an neuen Kunden bringt?
Kein Mensch spricht das aus aber es ist so:
Das Geld welches gesponsert wird kommt nicht auf dem Wege "Neukunden" wieder rein ! ! ! Es lohnt sich zwar anders aber es geht auch anders. Sponsoring steigert das Image, alles andere geht wie gesagt, auch auf anderem Wege.
Die Krise wird Alle betreffen, Sie wird aber Unternehmen welche in den roten Zahlen stehen und keine Reserven haben besonders hart treffen.
Da wir (Hertha) hoch verschuldet sind und die Rückzahlungsmodalitäten in "normalen" Zeiten vereinbart wurden, gehören wir ganz besonders zu der Risikogruppe.
Uns wir es zukünftig (Finanziell) proportional schlechter als finanziell zz. besser aufgestellte Vereine. Was nicht heißt, dass wir den schlechteren Fußball spielen müssen ;-)
Wer aber jetzt schon Geld von der CL verplant, der spielt mit der Existenz!
Gut das die Hertha Macher NICHT machen!
Lassen wir uns die Spreewaldgurken am Sonnabend (hoffentlich) schmecken :-)
Ha ho he
Die Bahn zahlt für Hertha und nicht umgekehrt ;-)
2. shiras
Da haben Sie teilweise (leider) recht, aber 99,9% der Fans sind ganz normale Menschen, nur ein bisschen Fußballverrückt.
3. konstanz
Betrachten Sie das doch bitte realistischer. Es muss begriffen werden, dass die Welt -auch die Fußballwelt- in einer riesigen, komplexen "Geschichte" steckt und in allen Bereich jetzt am Rad gedreht werden muss oder einfach nur aufgrund dieser Gelegenheit gedreht wird. Das betrifft Arbeitsplätze und, und, und.......
Ihre Ideen in Ehren aber ein bisschen die Wirklichkeit im Auge behalten. ;-)
4.
Ein ganz heikles Thema!
Hat mal jemand nachgedacht was Sponsoring an neuen Kunden bringt?
Kein Mensch spricht das aus aber es ist so:
Das Geld welches gesponsert wird kommt nicht auf dem Wege "Neukunden" wieder rein ! ! ! Es lohnt sich zwar anders aber es geht auch anders. Sponsoring steigert das Image, alles andere geht wie gesagt, auch auf anderem Wege.
Die Krise wird Alle betreffen, Sie wird aber Unternehmen welche in den roten Zahlen stehen und keine Reserven haben besonders hart treffen.
Da wir (Hertha) hoch verschuldet sind und die Rückzahlungsmodalitäten in "normalen" Zeiten vereinbart wurden, gehören wir ganz besonders zu der Risikogruppe.
Uns wir es zukünftig (Finanziell) proportional schlechter als finanziell zz. besser aufgestellte Vereine. Was nicht heißt, dass wir den schlechteren Fußball spielen müssen ;-)
Wer aber jetzt schon Geld von der CL verplant, der spielt mit der Existenz!
Gut das die Hertha Macher das NICHT machen!
Lassen wir uns die Spreewaldgurken am Sonnabend schmecken :-)
Ha ho he
Ihre Sprache scheint doch hier
verständlicher zu sein, als die von mir.
Hertha wird Meister!
der User "Ursula" musste nichts übersetzen, zumindest nicht für mich.
Denn mir ist klar, dass man noch warten könnte mit dem Abschluss.
Aber ein anderer TSP-Artikel weist auf die Schwierigkeiten hin, die es bereits in England bei der Sponsoren-Suche gibt. Von daher sind mir 18 Mio von der DB lieber als eine blanke Brust.
Daher kann "Kraule" nur meine Zustimmung erfahren, der wiederholt zur Einsicht aufruft!
Ein Exil-Herthaner aus Kiel
Die Frage ist, pokert Mehdorn nur mit der Angst Finanzkrise und hofft einigen einzureden "Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach". Oder erreichen uns immer mehr die fallenden Dominosteine einer Wirtschaftskrise.
Desweiteren ist zu beobachten, dass die DB seit letzter Saison auch begonnen hat sich für andere Bundesligiste zu interessieren unzwar für Eintracht Frankfurt, Werder Bremen und 1899 Hoffenheim (s.Spielzug).
Meines Erachtens ist nun Sportfive & Co. gefragt den Markt zu analysieren und den aktuellen Wert von Hertha BSC zu taxieren.
Es kann für Hertha BSC ein Glücksfall sein, dass gerade in ihrem sportlichem Hype ein neuer Hauptsponsor gesucht wird. Wenn es sportlich so weiter geht muss sich vielleicht DB eher strecken um als Premium Marke auch in der CL vertreten zu sein.
Da aber kein Wirtschaftsweiser sich auch nur annähernd traut eine Prognose für die nähere Zukunft abzugeben, ist m.E. weiterhin eine defensive Finanztaktik, auch bei sportlichem Erfolg, angebracht. Safety first.
In einem vor kurzem veröffentlichten Artikel in der Morgenpost, ist Favre von Gegenbauer im Januar sogar unterrichtet worden, dass kein Cent für Neueinkäufe für die nächste Saison zur Verfügung steht. Sondern nur Erträge aus Spielerverkäufen reinvestiert werden. (Das ganze natürlich bei einer Planung ohne internationale Teilnahmen). In der Morgenpost wird daher garnicht mehr, wie hier, über das Halten von Pantelic oder Voronin berichtet, sondern welche Spieler auf dem Prüfstand stehen und für einen Verkauf in Frage kommen.
Fazit: Kein schwarzer Peter an die Wand gemalt, aber zum sportlichen Erfolg verdammt.
Hertha hatte bis vor dieser Saison kein gutes Image und muss jetzt trotz Erfolg immer noch um Anerkennung kämpfen. Dazu enttäuschende Zuschauerzahlen und bei internationalen Auftritten fast immer kläglich versagt. Nicht besonders attraktiv für Gross-Sponsoren. Vielleicht kann die Mannschaft die sensationelle Wende schaffen, Meister oder 2. werden und den Verein dadurch sanieren.
Es ist eine nobele Geste von der Deutschen Bahn den Hauptstadtclub zu sponsern, auch wenn das Budget nur eine Million betragen hätte.
Den Fans sei vermutlich aber dank, daß es mehr geworden ist.