ABFAHREN auf Olympia : Vettel guckt Turmspringen

Die Formel 1 macht nach dem Rennen in Ungarn am Sonntag Sommerpause. Viele Fahrer legen sich dann an den Strand – manche aber wollen weiter Sport sehen. „Mich interessiert bei Olympia alles; auch Dinge, die ich normalerweise nie ansehe“, sagt Weltmeister Sebastian Vettel. Beispiele gefällig? „Turmspringen oder Beachvolleyball – und Rudern; aus deutscher Sicht sieht es da ja immer gut aus.“ Eine Perspektive, die Hinterherfahrer Vettel in der Formel 1 derzeit fehlt.

Am liebsten mögen Rennfahrer offenbar die Geschwindigkeit.

Nico Hülkenberg freut sich auf die 100-Meter-Finals, auch Timo Glock schaut vor allem auf Usain Bolt. Hülkenberg, ein erklärter Tennisfan, will auch bei seiner Lieblingssportart zuschauen, obwohl sein eigentlicher Favorit, Rafael Nadal, nicht dabei ist: „Den finde ich richtig cool mit seiner Art, auch mit seinen Ausbrüchen ab und zu.“ Vettel dagegen ist Fan des eleganten Roger Federer.

Michael Schumacher fände es toll, „wenn die Formel 1 auch olympisch wäre“. Nach London fliegen, wie es einige seiner Kollegen tun, will er nicht: „Ich werde das im Fernsehen verfolgen, da hat man sowieso die bessere Übersicht.“ Außerdem habe er schließlich Urlaub. -urm

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