Ablöse noch offen : Horst Heldts Wechsel zu Schalke nur noch Formsache

Der Abschied von Manager Horst Heldt aus Stuttgart scheint beschlossene Sache. Einzig die Höhe der Ablösesumme ist noch strittig. In Stuttgart läuft bereits die Nachfolgersuche. Im Gespräch ist auch Ex-Herthaner Fredi Bobic.

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Endlich mehr zu tun: Horst Heldt freut sich auf Schalke und Felix Magath.
Endlich mehr zu tun: Horst Heldt freut sich auf Schalke und Felix Magath.Foto: ddp

Hinter den Kulissen wird noch über die Ablösesumme gefeilscht und der bis 2013 laufende Vertrag des Vorstandsmitglieds Horst Heldt ist noch nicht endgültig aufgelöst. Dass Heldt seinem engen Freund Felix Magath zu Schalke 04 folgt, steht trotzdem fest. Heldt ist nicht mehr in die Abläufe beim VfB Stuttgart eingebunden und soll nur noch einmal kommen, um sich von der Mannschaft zu verabschieden. Es geht um 1,5 Millionen Euro, mit denen sich die Stuttgarter den vorzeitigen Ausstieg ihres Managers und Vorstandsmitglieds bezahlen lassen wollen. Für kommende Woche wird mit einer Einigung gerechnet.

Das Gefeilsche interessiert den 40 Jahre alten Heldt nicht mehr. Die Forderung stelle kein Hindernis dar, hat er ausrichten lassen. Mehrfach hatte sich Heldt beklagt, seinen Posten nicht mit Inhalten füllen zu können und blockiert zu werden. Rund drei Millionen Euro pro Jahr wird Heldt bei Schalke 04 verdienen und auch für Marketing zuständig sein. Das ist etwa doppelt so viel, wie er in Stuttgart bekam.

Vor einem Jahr stand Heldt schon einmal kurz vor dem Absprung, setzte das damalige Schalker Angebot dann als Druckmittel in Stuttgart ein, um als Manager zusätzlich in den Vorstand befördert zu werden. Dass die Stuttgarter ohne Heldt planen, zeigt ihre intensive Suche nach einem Nachfolger. Neben Fredi Bobic werden Gerhard Poschner, der Ex-Schalker Andreas Müller und Ex-Bayern-Profi Oliver Kreuzer als Kandidaten gehandelt. Trainer Christian Gross, der mit seinem Team heute ein Trainingslager in St. Moritz bezieht, ist zuversichtlich. "Wir werden schon den richtigen finden", sagt Gross.

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