Abschied : Marko Pantelic: „Das war’s. Ich muss Tschüss sagen“

Herthas serbischer Stürmer Marko Pantelic spricht über seinen Abschied aus Berlin und das Versagen seiner Mannschaft am letzten Spieltag.

Karlsruher SC - Hertha BSC Berlin
Kein schöner Abschied. Pantelic in Karlsruhe.Foto: ddp

Herr Pantelic, war es das für Sie in Berlin?



Ja, das war’s. Ich muss Tschüss sagen. Heute habe ich definitiv mein letztes Spiel für Hertha gemacht.

Platz vier und der Uefa–Cup ist nicht das Abschiedsgeschenk, das Sie sich vorgestellt haben.

Natürlich nicht. Wir haben in dieser Saison hart gearbeitet für mehr, aber es hat nicht gereicht. Aber für mich persönlich kann ich sagen, dass ich alles gegeben habe. Das habe ich vor der Saison versprochen, und ein Marko Pantelic hält sein Versprechen. Ich glaube, das hat jeder gesehen.

Sie sind nach dem Schlusspfiff als erster Spieler zu den Fans in die Kurve gegangen…

… weil ich mich bedanken wollte für eine fantastische Zeit in Berlin. Diese Fans werde ich immer in meinem Herzen behalten. Sie waren großartig!

Warum hatte Hertha nichts zuzusetzen?

Wir haben gut angefangen. Wir hatten ja auch Chancen…

… zwei Kopfbälle von Ihnen…

… wenn einer davon reingeht – wer weiß, wie dann das Spiel läuft. Danach sind wir verkrampft. Die beiden Tore vor der Pause haben wehgetan. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir einen guten Start und diese Chance von Gojko Kacar.

Wann wussten Sie, dass nichts mehr geht?

Nach dem dritten Tor. Da war das Spiel gelaufen.

Aufgezeichnet von Sven Goldmann.

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