Abschied : Schweizer Trainer Kuhn: "Es war eine wundervolle Zeit“

Nach sieben Jahren als Nationaltrainer der Schweiz nimmt Jakob "Köbi" Kuhn Abschied. Nach der EM tritt Ottmar Hitzfeld den Job an. "Ich kann Dank sagen", meinte Kuhn nach der 1:2-Niederlage gegen die Türkei, die das Aus bei der EM bedeutete.

Der Schweizer Nationaltrainer Jakob "Köbi" Kuhn nimmt Abschied nach der EM und will seinem Nachfolger Ottmar Hitzfeld eine gute Mannschaft hinterlassen. "Er hat alle Spiele selbst gesehen. Ich bin überzeugt, dass ich ihm ein Team mit großem Wert übergebe, das noch besser spielen kann", sagte Kuhn nach der 1:2-Niederlage gegen die Türkei. Die Schweiz ist damit ausgeschieden. Für Kuhn steht nun am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) gegen Portugal das letzte Spiel als Nationaltrainer an. "Wir wollen uns mit einer tadellosen Leistung verabschieden. Ich werde die bestmögliche Mannschaft auf den Platz schicken", sagte Kuhn.

Mach der Niederlage gegen die Türkei sagte er: "Wir haben die Tore nicht geschossen und die Chancen nicht genutzt." Frustriert sei er nicht, "weil ich das Leben als Spieler und Trainer kenne", aber dennoch seien alle "enttäuscht". Nach sieben Jahren beendet er damit seine Arbeit als Schweizer Nationalcoach. "Das Ende meiner Trainerkarriere beschäftigt mich überhaupt nicht. Ich kann aber Dank sagen. Es war eine wundervolle Zeit. Bald kann ich mich zurücklehnen und es die anderen machen lassen." (AG/dpa)

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