Sport : Acht Tore und ein Sieg

Halil Altintop trifft drei Mal beim 5:3-Sieg des 1. FC Kaiserslautern über den MSV Duisburg

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Kaiserslautern Mit drei Toren zum 5:3 (2:1)-Heimsieg des 1. FC Kaiserslautern über Aufsteiger MSV Duisburg hat Halil Altintop die Bundesliga-Heimpremiere des neuen FCK-Trainers Michael Henke gekrönt. Neben dem türkischen Nationalstürmer erzielten vor 30 111 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion Hervè Lembi und Boubacar Sanogo die weiteren Treffer für die Pfälzer. Für Duisburg waren Uwe Möhrle (zweimal) und Abdelaziz Ahanfouf erfolgreich.

„Wir müssen einfach ’rausgehen und Duisburg weghauen“, hatte Altintop als Parole für das erste Heimspiel ausgegeben. Und der rechtzeitig von seiner Oberschenkelzerrung geheilte 22-Jährige ging gleich nach dem Anpfiff mit gutem Beispiel voran. Nach Vorarbeit von Carsten Jancker und Ciriaco Sforza stoppte Altintop eine Flanke des bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung starken Schweizers mit der Brust, drehte sich um seinen Bewacher Möhrle und ließ dem Ex-Lauterer Georg Koch im MSV-Tor keine Abwehrchance.

Die wie der FCK mit der gleichen Anfangsformation wie beim Saisonstart angetretenen Gäste waren kurz geschockt, fanden aber ins Spiel. Der Lohn war das Ausgleichstor durch Möhrle, der in den Torwinkel traf. Doch die Duisburger Freude währte nur sechs Minuten. Dann erzielte Lembi nach Zuspiel von Marcelo Pletsch die erneute Führung für Kaiserslautern. Eine höhere Halbzeitführung hatte Altintop auf dem Fuß. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff senkte sich seine 35-Meter-Bogenlampe auf das von Koch verlassene Tor, in der Nachspielzeit traf er zunächst den Pfosten und setzte den Abpraller schließlich über das Tor der Gäste.

Nach dem Wechsel ging es Schlag auf Schlag. Die Tore fielen fast im Minutentakt. Nach Altintops Tor zum 3:1 schien die Mannschaft von Trainer Michael Henke schon auf der Siegerstraße, doch wiederum Möhrle und Ahanfouf erzielten gegen Lauterns immer chaotischer werdende Abwehr binnen vier Minuten zwei Tore zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich.

Doch dann stach der eingewechselte Sanogo: Der Neuzugang von der Elfenbeinküste traf nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung zum 4:3. Anschließend war es dem überragendem Altintop vorbehalten, mit seinen dritten Treffer den 5:3-Endstand herzustellen. dpa

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