Alba Berlin : Pokalduell gegen FC Bayern - Vargas verlängert

Finale vor dem Finale: Im BBL-Pokal der Basketballer kommt es in der Qualifikationsrunde zum Topduell Alba gegen FC Bayern München. Die Berliner freuen sich über das Los - und eine Personalentscheidung im eigenen Klub.

Akeem Vargas (l.) wird mit Alba Berlin noch häufiger gegen den FC Bayern München antreten.
Akeem Vargas (l.) wird mit Alba Berlin noch häufiger gegen den FC Bayern München antreten.Foto: dpa

Das Topduell im BBL-Pokal gibt es bereits in der Qualifikation. Titelverteidiger Alba Berlin empfängt am 18. Februar den deutschen Meister Bayern München. Das ergab die Auslosung durch Basketball-Bundestrainer Chris Fleming am Samstagabend beim Allstar-Day in Neu-Ulm. Zudem spielen die Telekom Baskets Bonn und die BG Göttingen gegeneinander, ratiopharm Ulm trifft auf die Brose Baskets Bamberg.

Das Top Four findet am 11. und 12. April in Oldenburg statt, Gastgeber EWE Baskets ist automatisch qualifiziert. Im vergangenen Jahr hatte sich Alba Berlin im Finale gegen Ulm den Titel gesichert. „Das sind doch interessante Paarungen“, meinte Fleming. Vor allem in München dürfte das Los dagegen keine Freude ausgelöst haben. Nach dem vorzeitigen Scheitern in der Euroleague droht den Bayern nun auch im nationalen Pokal das Aus. Bei Alba freuen sich die Verantwortlichen dagegen auf eine volle Halle und ein weiteres interessantes Duell mit dem größten Rivalen. „Wir wollen wieder zum Top Four“, sagte Geschäftsführer Marco Baldi.

Unterdessen hat Nationalspieler Akeem Vargas seinen Vertrag bei Alba um zwei Jahre bis 2017 verlängert. Das teilte der Bundesliga-Spitzenreiter am Sonntag mit. Der 24-jährige Deutsch-Amerikaner spielt in seiner zweiten Saison bei den Albatrossen und hat sich in dieser Zeit auch einen Platz in der deutschen Auswahl erkämpft.

Vargas gehört er in der laufenden Spielzeit zu den besten Dreipunkteschützen der Bundesliga. Auch hat sich der Flügelspieler als Verteidiger im Team von Coach Sasa Obradovic etabliert. „Akeem hat sich schnell in unser Konzept eingefügt und in den letzten beiden Jahren sehr gut weiterentwickelt“, sagte Sportdirektor Mithat Demirel. (dpa)

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